Die Stunde der Universe-Fans

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      Als die Liga vor einer Woche in Frankfurt getagt hat, hätte man spätestens Nägel mit Köpfen machen müssen. Entweder man erteilt die Lizenz, oder halt eben nicht. Keine Ahnung was man noch klären will, die Unterlagen haben schon lange genug vorgelegen. Das nimmt der ganzen Südgruppe die Planungssicherheit. Spiele können erst beworben werden, wenn man auch sicher ist, dass sie stattfinden. Auswärtsfahrten müssen geplant werden. Wenn ein Heimspiel wegfällt, muss den Dauerkarten Inhaber Geld zurück erstattet werden, und und und..... Das wirft zumindest kein gutes Licht auf den Verband.

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      Die bisher vorenthaltene Lizenz-Erteilung und die undurchschaubare Rolle der L-Kommission /des Verbandes sind das Eine.

      Ob beabsichtigt oder nicht, sie greifen damit behindernd und gefährdend in die Geschäftsführung der FUB ein. Als hätten sie die FUB zu managen und deren Ergebnis zu verantworten. Außerdem frage ich mich: Welcher tatsächliche, auch finanzielle Schaden ist dem AFVD eigentlich zugefügt worden? M.W. hat weder der AFVD noch irgendein anderer GFL- Verein durch "unsere" Insolvenz finanziell etwas eingebüßt. Und selbst aus den der L-Kommission bekannten, schon höchst wackeligen Vorjahren 2015-2017 ist mir eine berechtigte Nachforderung des Verbands oder eines GFL-Teams nicht bekannt, auch nicht als "Gläubiger" im Insolvenzverfahren.

      Das Andere ist und bleibt die - hoffentlich nicht schon verdrängte, "vergessene" - Tatsache: Der GFL1-Football in Frankfurt, die FUB und damit letztlich auch unser AFC FU kämpfen nach wie vor ums Überleben!!! Ohne Lizenz sind "wir" bereits tot. Mit Lizenz bleibt es ein kräftezehrender Überlebenskampf:

      Nichts hat sich geändert an den hohen Fixkosten "Stadion" samt Security- und Reinigung- Kosten, auch wenn im Bereich Team-/Personalkosten - der ,allen Unkenrufen in der Football-Öffentlichkeit zum Trotz, nicht zur Insolvenz (ver-)führte - dennoch starke Einschnitte vorgenommen wurden.

      Etwas geändert hat sich, mehr war nicht (noch nicht) drin, wohl auch wenigstens an der Catering-Situation.

      Ich bin mir ganz sicher, trotz dieses und gerade nach diesem Desaster des Katastrophenjahres 2018: Wir Fans müssten, ja müssen in diesem Jahr mehr denn jemals zuvor uns einbringen, personell und/oder finanziell. Ansonsten haben wir in den nächsten Jahren richtig viel Zeit!

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      Ich habe ja schon die SCFU- Aktion gestartet im VIP-Dauerkarten - Bereich (siehe oben) als einen kleinen Beitrag privater Fan- Unterstützung.
      Im Wissen darum, wie hart es werden wird, diese 1.Saison nach der Insolvenz zu meistern - und damit GFL1 Football in unserer Region überhaupt - überlege ich,
      welche Aktionen von Fan-Seite aus gestartet werden könnten, um finanziell zu helfen und um die sehr schlechten Grundbedingungen - wie exorbitante Stadionmiete und Home-Day-Kosten (Security etc) - spätesten fürs nächste Jahr nachhaltig zu verbessern.
      Hier ein erster Vorschlag: Unterschriftenaktion
      Meines Wissens haben wir noch nie ein Protestschreiben gegen die finanziellen Bedingungen sowie die kostenintensiven Stadionnutzungsbedingungen verfasst und als Unterschriftenaktion im Stadion durchgeführt, um der Stadt und dem Sportdezernenten Frank unsere Sorge - um unseren Verein und Football in Frankfurt - und unseren Protest kundzutun. Wir müssen (!) in einem Stadion spielen - und dafür die Kosten aufbringen - das mindestens 3 mal zu groß für unsere Belange ist. Ein anderes, unseren Anforderungen voll genügendes Stadion hat man uns nie angeboten. Noch krasser - wenn auch nicht von annähernd ähnlicher finanzieller Brisanz - ist die Tatsache, dass wir als GFL-Verein mit angeschlossenen Jugendmannschaften kein Trainingsgelände angeboten bekommen und auf das freundliche, wenngleich mit Kosten verbundene Entgegenkommen anderer Vereine angewiesen sind.

      Was das Stadion angeht, sage ich voraus - und werde mich auch in Kenntnis der Gesamtkosten dafür einsetzen- dass wir zu den bestehenden Bedingungen in 2020 dort nicht mehr spielen werden, weil wir es nicht mehr können und dürfen, falls uns etwas daran liegt, Vereinsarbeit und GFL1-Football in solider Weise zu betreiben.

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      Lustig schon das jetzt die Mietkosten ein Thema sind. Tillmann hatte das schon bei seiner Präsentation auf der MV und wollte neu verhandeln, die Mehrheit der Mitglieder haben sich aber für die andere Gruppe entschieden. Warum können die denn nicht auch mit der Stadt und den FSV neu verhandeln? Der Job der neuen GV ist es zu verhandeln, warum sollten da eine Unterschriftenaktion helfen?

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      Sorry Dolfanuniversum !

      T. Engel hatte bei seinem Plan einfach mal das 2,5 fache an Zuschauern und eben so einfach und salopp 0 Euro bei den Stadionkosten angesetzt. Kann man ja so mal machen! Es besteht aber - durch Insolvenzverwalter wohl notwendigerweise in 2018 nur so machbar gewesen- ein Zweijahresvertrag mit Stadionbetreiber! Also auch für diese Saison. Wieder vertragsbrüchig werden? Sich mal wieder verklagen lassen?
      Bitte nicht wieder über das diskutieren, was durch Entscheidungen der ao.MV Geschichte ist. Wir haben uns einer Faktenlage zustellen und nicht Wunschträumen nachzuhängen.

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      Das was du sagst stimmt auch nicht, er ist von 3000 Zuschauer erstmal ausgegangen, was dann die nächsten Jahren zu steigern gewesen wäre. Also wenn schon bei der Wahrheit bleiben und du möchtest ja auch mit deiner Unterschriftsaktion im Endefect die Mietkosten senken, warum sollte das nicht auch vorher in Gesprächen mit Stadt und FSV möglich sein. Es ist ja auch echt komisch, daß es so lange dauert, bis der Verband eine Entscheidung bzg. Der lizenz. Entweder macht er das wirklich um uns klein zu halten oder die Unterlagen sind doch nicht so überzeugend. P. S. DAS IST NUR MEIN Gefühl!

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      Tilman wollte nicht die Mietkosten einfach nicht bezahlen, sondern diese durch Verhandlungen ausetzen.
      Denn die Stadt kann es sich auch nicht leisten, das Stadion leerstehen zu lassen. Dies sollte eine Ersparnis (nur für 2019) von 104.000 Euro erzielen.

      Bei den Zuschauerzahlen wurde mit einem Schnitt von 3.000 kalkuliert. Und weil immer wieder die Coba erwähnt wird:
      "Perspektivische Spiele am Bieberer Berg (OF), oder Commerzbank Arena
      (Top-Spiele – wenn Möglichkeiten beim FSV ausgeschöpft)"
      Da weder von 2019 die Rede noch von einigen Spielen. Es ging nur um einzelne Spiele mit TOP-Spielcharakter, wie z.B. auch Rostock Griffisn für ein Spiel ins Ostseestadion gegangen sind - und dies regional als auch überegional für viel Publicity gesorgt hat. Es ging auch da niemals darum, ein großes Stadion voll zu bekommen - sondern um die Außenwirkung.

      Ich habe die Präsentation hier vor mir und zitiere hier also nicht aus dem Gedächtnis!

      Wie auch immer, das Thema ist durch und nun wird das gewählte Konzept unterstützt.
      Ob es die richtige Entscheidung ist, werden wir diese Saison und die kommenden Jahre sehen.

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      @Dolfanuniversum
      Wir brauchen uns nicht zu streiten Ich sehe ja auch gar keine sachliche Differenz zwischen uns. Auch deine Anfrage wegen Verhandlung mit der Stadt teile ich. Vielleicht kann man da mal etwas erfahren. Außerdem - da entschuldige ich mich für meine Unklarheit - geht es mir um die Stadionkosten!

      [Zu den Z-zahlen von meiner Seite aus nur noch dies: Was die a.o MV angeht, da habe ich in der Tat noch Zahlen im Ohr, die eher um 4-5 Tausend herum lagen - und als Ziel noch mal eine erheblich höhere. Denn, das wurde ja schon durch Rückfragen an T.Engel auf der a.o.MV. deutlich: Mit 3000 Z. wäre das nur zu machen bei 0 Stadionmiete und richtig fetten, so noch nicht vorhandenen Sponsorenverträgen]

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      Ich sehe da zwischen Euch auch keinen Streit, sondern ein Meinungsaustausch der sachlich erfolgt - und Arturus liegt da richtig, selbst mit 3.000 Zuschauern mussten Sponsorengelder her. Aber da hatte ein "ExGF" bei Kickoff19 ja auf der aoMV auch den Mund etwas zu weit aufgerissen und soweit mir bekannt, waren das eher Träumereien und eine konkreten LOI, wie behauptet. Aber was wäre wenn ist nun wirlich egal.

      Im Grunde haben/hätten beide Konzepte nicht in ihrer Ur-Fassung "überlebt" - auch KO19 musste sich den Realitäten anpassen - siehe z.B. das Verhalten vom AFVD - und wir hoffen doch alle, dass dies erfolgreich sein wird.

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      Lieber Mario,
      ich verstehe deinen Ansatz nicht so ganz. Es ist ja nicht das erste Mal, dass du uns suggerieren möchtest, die Mitglieder haben auf der ao MV eine falsche Entscheidung getroffen und unter Tilmann Engel wäre alles besser geworden.

      Diese Einstellung halte ich aus zwei Gründen für fragwürdig. Die Mitglieder haben im Rahmen einer demokratischen Abstimmung eine Entscheidung getroffen. Beide Gruppen hatten letztendlich dasselbe Ziel; nur über der Weg dorthin gab es unterschiedliche Vorstellungen. Insofern halte ich dieses Nachkarren weder für angebracht, noch für sonderlich hilfreich. Besser wäre es, sich Gedanken darüber zu machen, wie man einen eigenen Beitrag zum Gelingen des Ganzen leisten kann. (Ich weiß, im Rahmen des Fördervereins für die Jugend machst du das bereits).

      Dein Vorwurf ist aber auch sachlich unbegründet. Dass sich der Verband mit der Lizenzierung so lange Zeit lässt, hat überhaupt nichts mit der Besetzung der Geschäftsführung zu tun. Ich würde sogar annehmen, dass die Lizenzierungsschwierigkeiten unter einer Geschäftsführung TE mit Sicherheit nicht geringer gewesen wären. Das Konzept, das dem Verband vorliegt, ist sehr konservativ:
      - Kalkulierter Zuschauerschnitt von 2.000 anstatt von 3.000;
      - Festhalten an bestehenden Verträgen, anstatt (vertragsbrüchig) die Stadionmiete einfach auf „Null“ zu setzen oder so zu tun, als wäre es Verhandlungssache, ob man seinen vertraglichen Verpflichtungen nachkommt oder nicht. Gerade vor dem Hintergrund unseres unseriösen Auftretens der letzten Jahre wäre das unser Ende gewesen;
      - Eine Geschäftsführung, die ehrenamtlich arbeitet und kein Gehalt im unteren sechsstelligen Bereich bezieht;

      Und du glaubst nun allen Ernstes, dass das doch sehr optimistische Konzept von TE beim Verband mehr Erfolg gehabt hätte, als das deutlich konservativere Konzept der „gewählten“ Geschäftsführung?

      Diese Frage mag sich jeder selbst stellen und jeder darf da auch zu einem ganz anderen Ergebnis kommen. Aber diese Wagenburgpolitik und Grüppchenbildung muss aufhören, der „Wahlkampf“ ist vorbei, es gibt kein BTTF oder KO19 mehr, sondern nur noch Universe. Besinnen wir uns doch auf das, worauf wir uns noch am Abend der ao MV geeinigt haben: Es gibt keine Verlierer, sondern nur Gewinner, aber auch nur dann, wenn wir alle an einem Strang ziehen.

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      @ alle zuletzt

      Unser kleiner Exkurs sollte damit beendet sein.

      Mich interessiert nach wie vor:

      Gibt es grundsätzliche Kritik oder Einwände einerseits und Zustimmung und Anregungen zu meinem Vorschlag andererseits,

      seitens der Fanszene in Sachen "Stadt - Stadion" aktiv zu werden?

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      Grundsätzlich ein guter Vorschlag Arturus.
      Wir haben aber gerade festgestellt das uns hier etwas der Backround fehlt. Es wäre gut zu wissen ob es seitens unserer Geschäftsleitung Gespräche gab, die ein Langfristiges Ziel beinhalten oder verfolgen. Nicht falsch verstehen, der Sache eine Stimme geben ist wichtig, könnte aber aktiven Bemühungen schade

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      @goforspeed

      Danke für den wichtigen Hinweis. Ich schließe mich dem an, dass seitens der FUB-GF Informationen gewünscht wären, zumindest im Rahmen des Mitteilbaren.

      Davon unabhängig bzw. darüber hinaus denke ich so:

      Dass eine Fan-Aktion den aktiven und aktuellen Bemühungen der FUB schaden könnte, muss von der Intention her natürlich ausgeschlossen sein.

      Andererseits: FUB, im hoffentlich permanenten Gespräch mit der Stadt, ist und bleibt eine andere Ebene- die der konkreten Verhandlungsmöglichkeiten bzw. die des Offiziellen.

      Ich finde aber, dass es der FUB nicht schaden kann, wenn sie nicht nur als (kleiner) Bittsteller auftreten muss, sondern auf eine nicht nur behauptete, sondern dokumentierte Fanbase verweisen kann.

      Ich finde auch, dass wir als Frankfurter Football-Fans eine durchaus eigene Meinung äu0ern und eigene Interessen formulieren dürfen, was umso gewichtiger im sportpolitischen Diskurs sein könnte, je größer diese Fanbase ist. Und eine strukturelle Problematik in Sachen Stadion (Herstellungs- und Folgekosten sowie Refinanzierungskosten für die Stadt mit einem Stadion, das für alle Vereine in Frankfurt außer 2.Fußball-Bundesliga im Herrenbereich überdimensioniert und damit viel zu teuer ist), kann und darf nicht nur Angelegenheit einer kleinen GmbH sein. Vielleicht hätten das die Damen- und Herren- Stadtverordneten gerne, vielleicht aber auch nicht.
      Immerhin sind wir allesamt auch BürgerInnen und WählerInnen, viele in der Stadt, die allermeisten im Bundesland.

      Als Fan und Mitglied eines Frankfurter Vereins bin ich auch sehr daran interessiert, (hoffentlich) Antworten der Stadt zu bekommen, in welcher Weise sie sich bisher schon für unseren Verein eingesetzt, was sie alles bereits angeboten hat und ob sie der 100%en FUB unseres Vereins in diesem 1.Jahr nach der Insolvenz (2019) in irgendeiner Weise helfen kann/will, sich zu konsolidieren.

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      Ehe ich meine Unterschrift gebe möchte ich eine Stellungnahme von der FUB lesen, ob unsere Bemühungen hilfreich oder hinderlich wären. Erwünscht oder unerwünscht, weil sie für geplante weitere Gespräche eher kontraproduktiv wären. Die Stadt verärgern nachdem sie uns letztes Jahr so geholfen hat, möchte ich nicht.