Tilman Engel

    Tilman Engel



    Was jetzt bei Universe geschehen muss – Gedanken von außen

    Auch ich war von der Höhe der aufgelaufenen Schulden bei der Betriebsgesellschaft schlichtweg schockiert. Das muss man auch erst einmal hinbekommen, bei einem Jahresumsatz von knapp € 1,5 Millionen, jedes Jahr 50 % mehr auszugeben, als eingenommen wird. Und bei diesen Dimensionen muss die Frage gestellt werden, warum diese Entwicklung, die sich ja auch rein buchhalterisch lange abzeichnete, nicht schon viel früher ganze Lichterketten als Alarmleuchten aktiviert haben? Schließlich ist es ja kein Geheimnis, dass die Lizensierung für die 1. Liga in der GFL zwingend ein gesundes wirtschaftliches Handeln voraussetzt. Andernfalls können durch einen Lizenzentzug über Nacht 11 Jahre Aufbauarbeit mit einem Schlag zunichte gemacht werden.

    Dabei ist natürlich auch zu berücksichtigen, dass 2014 - 15, haarsträubende Verpflichtungen u.a. gegenüber der Veranstaltungsstätte und anderen Vortrags-Künstlern eingegangen wurden, die jeder kaufmännischen Nachhaltigkeit eklatant widersprechen. Dies kann man wohl so nur machen, wenn das eigentliche Interesse nur darin besteht, exorbitant hohe Provisionsforderungen zum eigenen Wohl geltend zu machen. Dennoch wäre es spätestens ab der Saison 2016 dringend erforderlich gewesen, einerseits diese Verträge neu zu verhandeln, wie auch andererseits einen Geschäftsentwicklungsplan umzusetzen, der die nachhaltige Existenz von Frankfurt Universe in der 1. Bundesliga im Stadion am Bornheimer Hang langfristig gewährleisten kann. Offenkundig ist dies beides nicht geschehen.

    Gerade hier, abseits des ganz großen Sportgeschäftes, stellen Zuschauereinnahmen die Grundlage der eigenen Wirtschaftlichkeit dar, während hohe Besucherzahlen die Rechtfertigung für eine umfassende Medienberichterstattung in der Region ist. Zu meiner großen Überraschung konnte ich jedoch für die Spielzeiten 2016 - 2018 überhaupt keine tiefergreifenden Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen erkennen, die geeignet waren, neue Zuschauer für Universe und den Football zu gewinnen. Ganz im Gegenteil! Seit drei Jahren wird ausschließlich von der Substanz gelebt, was sich bei jedem Spiel an den nachlassenden Zuschauerzahlen belegen lässt. Alle Angebote und Strategien, diese absehbare Entwicklung wieder zu drehen, wurden zudem konsequent abgetan oder gleich ignoriert.

    Dazu kommt noch eine durchgängig schlichtweg katastrophale Informationspolitik gegenüber Medien, Fans und Öffentlichkeit, die sich bestenfalls auf Spieltags- und Spielerinformationen beschränkte, ohne auch nur einen langfristigen Versuch zu unternehmen, Frankfurt Universe für neue Zielgruppen bekannt und attraktiv zu machen. Mit dem Bekanntwerden der `wirtschaftlichen Schwierigkeiten` und dann mit der Insolvenzanmeldung ist schließlich dann jede Informationsarbeit völlig zum Erliegen gekommen. Anstatt in einer Krisenzeit gezielt um Sympathie und Unterstützung zu ringen, ohne dabei sensible Informationen zu teilen, hat die Betriebsgesellschaft praktisch jede externe Kommunikation eingestellt und so Vermutungen und Spekulationen jeden denkbaren Spielraum gegeben. Ein Kommunikations- und Krisenmanagement ist hier nicht zu erkennen, die Vogel-Strauß-Taktik dominiert. In der Konsequenz ist bei Öffentlichkeit, Medien, Sponsoren, der Stadt Frankfurt als Eigner des Stadions und den Fans ein umfassender Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsschaden entstanden. Ein Schaden, der zu solch umfassenden wirtschaftlichen Konsequenzen führen kann, dass die Existenz akut gefährdet ist.

    In 17 Jahren Frankfurt Galaxy (1991 – 2007) habe ich trotz zweimaliger Liga-Einstellung, der Katastrophen-Saison 2000 und einiger nur schwer verständlicher Einflussnahmen aus New York auf das Spiel, im Football nie eine so umfassende und selbst gemachte Image-Katastrophe erlebt wie hier.

    Quo Vadis Universe?

    Ich würde dies hier aber nicht schreiben, wenn ich glaubte, dass es keine Zukunft für den Purple Football in der höchsten deutschen Spielklasse in Frankfurt gibt. In den kommenden Wochen und Monaten – und nicht erst im Jahre 2019! – müssen bei Frankfurt Universe die nachfolgenden Maßnahmen eingeleitet werden, um das leichtfertig und nachlässig verspielte Vertrauen wieder zu verdienen und eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit für den Spielbetrieb in der GFL zu gewährleisten:

    1) Frankfurt Universe muss bereits in der kommenden Zeit gesellschaftsrechtlich wieder eigenständig handlungsfähig werden, um verlässlich mit Sponsoren und der Stadt Frankfurt über Werbeverträge und einen auskömmlichen Stadionnutzungsvertrag verhandeln zu können. Dieses zweitgrößte Stadion der Stadt benötigt langfristig dringend zwei Ankernutzer, um einen Betrieb wirtschaftlich zu rechtfertigen. Insoweit sind die Interessen von Stadioneigner, Stadionbetreiber und den beiden Hauptnutzern eigentlich nicht sehr weit auseinander.

    2) Der Stadt Frankfurt, dem FSV als Stadionbetreiber, dem AFVD als Lizenzgeber und aktuellen und perspektivischen Partnern muss ein realistischer Geschäftsentwicklungsplan für die kommenden Jahre vorgestellt werden, der das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit von Universe wieder herstellen kann.

    3) Für diesen `Business Plan` ist ein umfassendes Marketing- und Vertriebskonzept erforderlich, das geeignet ist, die Zuschauerzahlen zu erreichen, die einen erfolgreichen Spielbetrieb in der 1. Bundesliga finanzieren zu können. Sponsoren sind dabei ebenfalls wichtig, können aber nicht die Menge der leidenschaftlichen Fans im Stadion ersetzen.

    4) Nach den Erfahrungen der vergangenen drei Spielzeiten, müssen die Aktivitäten der Betriebsgesellschaft mehrfach im Jahr durch ein effektives Aufsichtsgremium überprüft werden, in dem Fachexperten aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen vertreten sind.

    5) Neben den entsprechenden gesellschaftsrechtlichen Strukturen muss die Betriebsgesellschaft auch mit einem professionellen und erfahrenden Leitungs- und Mitarbeiterstab besetzt sein, der in der Lage ist, den `Business Plan` auch effektiv umzusetzen und die gesteckten Budgets zu erwirtschaften und einzuhalten.

    6) Bereits am 6. Oktober muss der Verein die Lizensierungsunterlagen für die Saison 2019 beim AFVD einreichen. Dies ist nur möglich, wenn zuvor dafür die aufgeführten Grundlagen gelegt wurden.

    7) Spätestens auf der MV im November muss den Mitgliedern dann eine vollständige und verlässliche Perspektive und Strategie für Frankfurt Universe in den kommenden Jahren vorgelegt werden. Dabei ist es ratsam, bereits zuvor mit verschiedenen Mitgliedergruppen und ganz besonders den unermüdlichen Helfern, klärende Hintergrundgespräche zu führen. Hier sollte es dann auch eine verträgliche Regelung für die enttäuschten Dauerkartenhalter der Saison 2018 geben.

    8) Um diese Punkte für 2019 und 2020 erfolgreich umzusetzen bedarf es eines erfahrenen Vorstandes, der mit den bisherigen Umständen gut vertraut ist und sich nicht erst langwierig in die sehr komplexen wirtschaftlichen und rechtlichen Themen einarbeiten muss. Die Zeit für weitere Findungen ist endgültig abgelaufen!

    9) Zeitgleich mit der Mitgliederversammlung gilt es dann auch, Medien und Öffentlichkeit zu informieren und endlich eine offene und transparente Kommunikationsarbeit aufzunehmen.

    Dies ist m.E. nach nun die letzte Chance für Frankfurt Universe, um sich zu konsolidieren und eine tragfähige Zukunft für den Purple Football in Frankfurt zu gestalten. Nach den hochfahrenden Behauptungen der Jahre 2014 - 15 und dem kontinuierlichen Meltdown von 2016 – 18, wird es danach keine weitere geben.

    Tilman Engel
    Im Juli 2018
    Tja, mag sein, aber ist wieder eine Sicht von aussen. Wenn ich mir überlege, dass viele Verträge 2014/2015 über eine längere Laufzeit zu bemerkenswerten Konditionen abgeschlossen wurden und die Zuschauerzahlen 2015 wohl extrem geschönt waren, ist es nicht schwer, derart schnell einen solchen Schuldenstand anzusammeln. Zuschauerrückgang 2016 gegenüber den geschönten Zahlen 2015 verständlich, 2017 hatte 2016 diesbezüglich bestätigt. Zuschauerrückgang 2018 auf Grund der Vorgänge verständlich.
    Lustig ist der achte Punkt: Wenn diejenigen, die das Chaos verschuldet haben und deswegen durch unbelastet, ehrliche, vertrauenswürdige Verhandlungspartner ersetzt werden, gibt es neue Leute, die sich erst einarbeiten müssen. Bedeutet also Tilmans achter Punkt, dass der Vorstand und die GF der FUB eine zweite Chance bekommen sollen? Sehen dies die Verhandlungspartner auch so?
    Tilman hat meines Wissens nach der Galaxy-Zeit immer mal seinen Senf dazu gegeben, aber nie aktiv Verantwortung übernommen, obwohl er immer mal wieder als Hoffnungsträger für Universe ins Spiel gebracht wurde. Insofern ist mir seine Meinung relativ wurscht. In Teilen hat er Recht, in anderen Teilen (z.B. erforderlicher Konstanz im Vorstand) bin ich konträrer Meinung.

    juergenmainz schrieb:

    Lustig ist der achte Punkt ... Bedeutet also Tilmans achter Punkt, dass der Vorstand und die GF der FUB eine zweite Chance bekommen sollen? Sehen dies die Verhandlungspartner auch so?

    Ich denke nicht. Der 8. Punkt ist ein völlig offen formulierter Hinweis, dass nur eine bestimmte Kategorie von Person aktuell in der Lage ist Ruhe rein zu bringen. Nämlich jemand der die Umstände kennt und sofort anfangen kann tätig zu werden ohne sich aus Berge von Akten wühlen zu müssen.

    Eine Sicht von Aussen ja, aber bei so manchen Formulierungen drängt sich mir der Eindruck auf, dass er mehr weiss als bspw. ich, der räumlich viel näher dran ist, was wiederum zu dem Gedanken führt, dass seine Sicht nicht Ausschließlich von Aussen ist. Gibt glaub ich wenige Leute die wenn er fragt nicht mit ihm darüber sprechen würden...

    Ich kann dem Ganzen auch nur vollumfänglich zustimmen und würde mir wünschen, dass auf beiden Seiten (Verein, FUB, Rittmeister und andererseits Engel) die Möglichkeit und der Wille vorhanden wäre miteinander zu arbeiten bzw. sich zu unterstützen, vonder Erfahrung zu profitieren oder wie man es auch immer nennen mag.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Big_Al“ ()

    Er hat sich damals in einem Interview geäußert, bezüglich der Mitarbeit bei der FUB, weil immer wieder Gerüchte aufgetaucht sind. Er hat bestätigt, dass er in Kontakt ist, er aber noch Klärungsbedarf bezgl. Kompetenzen und Verträgen gibt.
    Anscheinend hat er damals erkannt, dass das Konstrukt so nicht funktioniert und deshalb entschieden sich da rauszuhalten.
    Den Nicht-Mitgliedern hier auch noch mal gesagt:
    Auf der AoMV hat Arnold gesagt, er stehe aktuell in Kontakt mit verschiedenen "Experten" bzgl dieser Aufsichtsgremium-Idee.
    Auf Nachfrage fiel der Name Tillmann Engel als Gesprächspartner hier.
    Wenn kein Geld für einen guten GF da ist, wo soll das Geld für diesen Aufsichtsrat herkommen der Ahnung haben soll?

    Soviel zu "Gedanken von außen"...
    ...das erklärt dann evtl. den von big al angesprochenen tieferen "einblick" in die situation und das mehrwissen, trotzdem ist es wahrheitsgemäß ein blick von außen, da er kein offizieller funktionsträger ist. lassen wir der einfachheit halber mal weg, was er damit möglicherweise beabsichtigt oder wem das vielleicht nützen könnte.
    beschäftigen wir uns nur mit dem gesagten. und dann hat der mann nach meiner ansicht in nahezu allen punkten zu 100% recht...
    Ich denke mal die Struktur die man sich im Verein für einen Aufsichtsrat vorstellt ist eher so, dass da eine Gruppe von 3-5 Personen einmal im Quartal zusammen kommt und sich auf ehrenamtlicher Basis in ein paar Stunden grob die aktuellen Unterlagen anguckt.
    ...wenigstens schlägt er überhaupt mal wege aus dem loch vor. vom vorstand kommt ja das, was immer kommt - nichts.

    ich bin mir auch nicht sicher, dass tilman genau DIESEN aktuellen vorstand meint, wenn er von einem "erfahrenen Vorstand, der mit den bisherigen Umständen gut vertraut ist und sich nicht erst langwierig in die sehr komplexen wirtschaftlichen und rechtlichen Themen einarbeiten muss" redet. denn der vorstand hat durch nichtstun die grube nur vertieft und hat eben weder zeitnah ein businesskonzept vorgelegt noch sich mit den möglichen lizenzfolgen oder mit konkreten maßnahmen zur vermeidung der wiederholung eines solchen disasters beschäftigt. die hilflosigkeit bei der aomv war offensichtlich, als rauskam, dass es zu dieser zeit noch gar nichts vorlegbares gab, und das, obwohl die fub schon seit monaten erkennbar lichterloh brannte.

    tilman redet auch von einem aufsichtsgremium, besetzt mit fachexperten. er sagt zwar nicht zum thema geld, aber da fällt es mir schwer zu glauben, dass diese leute das komplett gratis machen werden... aber auch hier: er gibt einen weg an. vom vorstand haben wir nur gehört, dass kein geld da gewesen wäre und auch künftig nicht ist, weder für einen gf mit betriebswirtschaftlichen kenntnissen noch für einen "begleitenden" zweiten mann. dabei müssten selbst die wissen, dass man einen kuhfladen nicht auf hochglanz polieren kann...

    Karl schrieb:

    vom vorstand kommt ja das, was immer kommt - nichts.


    Karl, lese mal im FF den Kommentar von Walter zu Sache. Ich zitiere den entsprechenden Kommentar einfach direkt:

    blöd nur, wenn dann rauskommt das der 2te teil in dem es um die zukunft geht "eng" mit dem derzeitigen 1ten vorsitzenden abgestimmt und vom juristen gegengelesen wurde.


    Also nichts mit nichts. Das ist so wie immer. Die bringen sich in die entsprechende Position. Nichts anderes ist das. War doch immer schon so, wenn ich lese, dass das juristisch sogar gegengelesen wurde. Bei der Jahreshauptversammlung wird dann wieder entsprechend groß aufgefahren, tolle Reden geschwungen und die Mehrheit wird stehen. Die Angst vor Aufklärung muss riesengroß sein, wenn man schon solche Geschütze auffährt. Einfach nur noch jämmerlich. Ich fand den Beitrag von TE richtig gut, aber der eine Punkt war einfach zu offensichtlich formuliert.
    ...vom vorstand und dem hausjuristen gegengelesen. hätte ich nicht gedacht, denn er gibt ja in diesem werk auch reichlich munition gegen den vorstand und zielt auch schon ziemlich perfekt, da muss man eigentlich nur noch abdrücken...

    bei mir hatte sich schon bei der aomv die ansicht durchgesetzt, dass die den gf als bauernopfer vorschicken und dem die alleinige verantwortung aufdrücken. das eventuell sogar mit dessen einverständnis, man kann solche dinge ja "regeln". der eigene hintern wurde ja vom rechtsanwalt mit mehr als windigen aussagen wie "kontrolle ist ein kann, kein muss" abgedeckt. aber wenn sich die mitglieder das wirklich reindrücken lassen und diesen vorstand noch mal recyclen, dann hat man es nicht besser verdient als final zu scheitern...
    Lass sie sich in Positon bringen. Irgendwas sagt mir, dass dieses Mal einige Leute versuchen werden, selbst dem der sich um den sichersten Stand bemüht ein Bein zu stellen und ihn ins Wanken zu bringen!

    Jemand der Sätze wie:
    "bei diesen Dimensionen muss die Frage gestellt werden, warum diese Entwicklung, die sich ja auch rein buchhalterisch lange abzeichnete, nicht schon viel früher ganze Lichterketten als Alarmleuchten aktiviert haben? Schließlich ist es ja kein Geheimnis, dass die Lizensierung für die 1. Liga in der GFL zwingend ein gesundes wirtschaftliches Handeln voraussetzt."
    und
    "Dennoch wäre es spätestens ab der Saison 2016 dringend erforderlich gewesen, einerseits diese Verträge neu zu verhandeln, wie auch andererseits einen Geschäftsentwicklungsplan umzusetzen, der die nachhaltige Existenz von Frankfurt Universe in der 1. Bundesliga im Stadion am Bornheimer Hang langfristig gewährleisten kann. Offenkundig ist dies beides nicht geschehen."
    sagt, kann in einem Atemzug keinem der Beteiligten ein Zeugnis ausstellen, dass diesen zum best geeigneten zum Weiterführen ernennt. Zumindest nicht solange er sich im Spiegel selbst noch ansehen können will.

    Und wer als Beteiligter versucht mit dem obenstehenden Statement in dessen Gesamtheit und Zusammenhängen eine Öffentlichkeit, die einen Großteil der Hintergründe kennt, zu seinen Gunsten zu beeinflussen, kann das Wort Psychologie noch nicht mal buchstabieren.

    Kontrolle übernehmen und sich stark zu positionieren sieht anders aus. Aber wie Zitierte mein Vorredner so schön: Kontrolle ist ein Kann, kein Muss...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Big_Al“ ()

    Big_Al schrieb:

    Lass sie sich in Positon bringen.


    Was bewegt Tilman Engel dazu, bei so einem Spiel mitzumachen? Bei den Verdiensten lässt der sich doch nicht ohne Grund in das Spiel ein. Da laufen Dinge, von denen WIR noch nichts ahnen. Wer weiß was da noch kommt und dieses "in Position" bringen macht mir Angst. Wenn wir aktuell eins nicht gebrauchen können, dann sind das Spielchen wie diese. Und da der Beitrag bei Facebook veröffentlicht wurde, ist der Schaden auch schon angerichtet. Wir (aktive und stille Mitleser des Forums) können das vielleicht einordnen, aber diejenigen, die nicht hier aktiv sind, werden das ebenso wie hier im Forum geschehen direkt als gut befinden (Like/Daumen hoch).

    Big_Al schrieb:

    Kontrolle ist ein Kann, kein Muss...


    Wurde bei der Aussage auf der Versammlung nicht lauthals losgelacht? Ich hoffe, die Aussage wurde dokumentiert und wird dann auch entsprechend bei Bedarf an die Justiz weitergeleitet. Aber Kompliment an den Fragesteller, einem Juristen bei der Brisanz zu so einer Aussage zu bewegen. Respekt!

    bennik schrieb:

    Wir (aktive und stille Mitleser des Forums) können das vielleicht einordnen, aber diejenigen, die nicht hier aktiv sind, werden das ebenso wie hier im Forum geschehen direkt als gut befinden (Like/Daumen hoch).


    Bei Facebook bekam der Beitrag auch von alten Hasen und Mitgliedern, die das eigentlich besser wissen sollten massig Likes und Zustimmung. Hat mich teilweise sehr erschreckt. Ja, es ist so ziemlich das vordergründig geschrieben, was jeder Fan eigentlich hören will. Man muss aufarbeiten, man muss für die Zukunft absichern, etcpp. Aber das zwischen den Zeilen geschriebene wird da ganz schnell übersehen. Vorne Honig ums Maul schmieren und hinten rum dann das negative durchdrücken... Ich bleibe weiter skeptisch