Die aoMV am 10.11.2018, die Wahlen und Politik

    bennik schrieb:

    aber diejenigen, die nicht hier aktiv sind, werden das ebenso wie hier im Forum geschehen direkt als gut befinden

    die aussagen sind ja auch FAST alle top. und die mit dem vorstand interpretiere ich einfach mal nicht als aufforderung zum beibehalten der derzeitig dort reichlich vorhandenen unfähigkeit - warum das nicht geht beschreibt er ja umfassend - sondern als statement in der art, dass man die nicht durch völlig fremde von außen ersetzen sollte, sondern durch bereits mit der materie vertraute, also von innerhalb des vereins. damit ist dann auch diese aussage top.
    tja, dreht das messer einfach rum, dann schneidet es die richtigen...

    bennik schrieb:

    Kompliment an den Fragesteller

    danke... phatgrin

    bennik schrieb:

    Ich hoffe, die Aussage wurde dokumentiert

    reichen gut 100 zeugen? rofl

    Karl schrieb:

    tja, dreht das messer einfach rum, dann schneidet es die richtigen...

    Genau so ist es. Und ich verstehe auch, dass man sich angesichts der Formulierung Gedanken machen kann und aufgrund der Unterstützung dafür auch dunkle Vorzeichen zu erkennen wähnt, aber ich habe in der ganzen Diskussion um den Vorstand, von Anfang an, noch nicht ein Argument gehört, dass man mit ein wenig Hirnschmalz und sprachlicher Finesse dem Verursacher im Umkehrschluss hätte um die Ohren hauen können. Und ich glaube es werden immer mehr die aus dem Dornröschenschlaf erwachen und bereit dazu sind.

    Big_Al schrieb:

    Stimmt. Die Comets haben ein hartes Restprogramm, merke ich gerade und ich sehe sie aktuell am Ende mit 14:14 und Marburg mit 16:12. Wir hätten dann aller Voraussicht nach 14 oder 16 (bei einem Sieg gegen Hall daheim) Pluspunkte.

    Okay, dann zehn Punkte Abzug als Strafe. Doch in die Playoffs und dann Dresden hoch schlagen.
    Genau mein Humor, vor allem, nachdem der GF von Dresden sich so weit aus dem Fenster gelehnt hat.
    ...ich würde lieber diese saison einen fetten punktabzug als nächstes jahr einen kleineren nehmen, wenn diese instrument denn seitens des verbandes anwendung finden sollte. mit der zu erwartenden etatkürzung könnte uns nächstes jahr jeder abzug mehr weh tun als ein verpassen der playoffs in diesem jahr...
    Neuer Post von grade eben von Tilman:

    Gebt Universe an die Fans zurück!
    Als ich nach mehreren Jahren im Ausland zu den Spielen von Universe – damals noch am Ginnheimer Spargel kam – war ich positiv überrascht, wie sich so viele der alten Galaxy- Fans, ganz individuell und als Gruppe, zu Veranstaltungsmanagern gemausert hatten. Gleich welch organisatorische Aufgabe es im Spieltagsablauf zu bewältigen gab, immer gab es größere Gruppen, die für jede auch noch so unerfreuliche Tätigkeit (z.B. Friteuse) bereit standen, um den Zuschauern einen umfassenden Service zu ermöglichen. Und dies, obwohl sie dennoch ihre Eintrittskarte für das Spiel kaufen mussten!
    Auch abseits des Rampenlichts unter der Woche, waren Team-Betreuung und Training nur durch viele freiwillige Helfer unter hohem persönlichem Einsatz möglich. Und all dies geschah weitgehend ohne größere Differenzen, sondern im gegenseitigen Vertrauen und Wertschätzung miteinander.
    Dies hat viele Jahre lang die besondere Stärke von Frankfurt Universe ausgemacht und es so auch ermöglicht, dass der Verein seine Mittel darauf konzentrieren konnte, innerhalb weniger Jahre von der untersten Liga in die GFL aufzusteigen.
    Die aktuelle Lage
    Das war einmal! Heute haben sich viele Helfer, die sich zum Teil seit über 10 Jahren für den Verein aufgeopfert haben, entfremdet, frustriert und enttäuscht in eine Art innere Emigration zurückgezogen und kommen nur noch gelegentlich oder gar nicht mehr zu den Heimspielen. Wo früher über 100 Freiwillige bereitstanden, tendiert diese Zahl je Spieltag nunmehr unterhalb der 30! Was sich bei diesen Engagierten zeigt, setzt sich aus ganz ähnlichen Gründen ebenso konsequent fort bei Zuschauern, Sponsoren, Medien und der allgemeinen Öffentlichkeit.
    Bei Universe hat sich in den letzten drei Jahren veranstaltungsseitig eine Gruppe herausgebildet, die den lila Football anscheinend als ihren Privatbesitz betrachtet und ohne Rücksicht auf das wirtschaftliche Ergebnis, die gelebten Traditionen von Universe, oder dem Ursprungsmotto „Von Fans für Fans“ agiert.
    So werden nach Gutdünken auf Seiten der freiwilligen Helfer Zuständigkeiten neu verteilt und besonders prominente und exponierte Aufgaben am Spieltag nur noch nach persönlichen Loyalitäten besetzt. Aus dieser Gruppe heraus werden freiwillige Helfer wiederholt öffentlich beschimpft, beleidigt, abgekanzelt, oder über Nacht - nach über 10 Jahren Tätigkeit! – ohne weitere Erklärung von Ihren Aufgaben entbunden und des Stadions verwiesen. In jedem normalen Unternehmen - mit einem Betriebs- oder Personalrat - wären diese umfassenden und grassierenden Mobbing / Bossing - Aktionen nahezu undenkbar und durchaus rechtlich relevant.
    Nur - auf der Veranstaltungsseite von Universe gibt es anscheinend bereits seit Jahren keine Konsequenzen für persönliches oder geschäftliches Fehlverhalten. Gleich um wie viele hunderttausend Euro das Budget Jahr für Jahr überzogen wurde, oder welch abenteuerlichen Geschichten Sponsoren, den Fans und der (Medien-) Öffentlichkeit aufgetischt wurden: stattdessen werden dort Sonderkassen geführt, die Vorgaben des Verbandes verletzt, was gerade eben erst zu einem 4 Punkte Abzug und einer Geldstrafe geführt hat und andere Helfer und Fans, umfassend ausgegrenzt und diskreditiert.
    Zugleich entzieht sich die Firmenseite konsequent bereits seit 2016 jeglicher Kontrolle seitens des Gesellschafters, des Vereins, indem sie über lange Zeit hinweg nur sehr begrenzte oder schlichtweg nur teilwahre Informationen weiterleitete. Es bedurfte erst der zwingend erforderlichen Kündigung durch den Verein zu Anfang dieses Jahres, um die Firmenseite mittels Insolvenz von der Anhäufung noch höherer Schuldenberge abzuhalten.
    Bis heute werden verbindliche Aussagen und Anweisungen aus dem Präsidium von dieser Seite ignoriert, öffentlich infrage gestellt oder gleich mit Blick auf das Football-Team und den Head-Coach vielfältig hintertrieben.
    Und so geht es weiter
    Diesem Verhalten nach innen entspricht eine weitgehende Ignoranz gegenüber den legitimen Interessen von Fans, Sponsoren und Öffentlichkeit. Kommuniziert wurde von der Veranstaltungsseite ohnehin immer nur in sehr begrenzter Form lediglich während der laufenden Saison und dann nur mittels Frontalbeschallung, sei dies nun online oder durch sehr seltene Presse-Erklärungen. Außerhalb der Saison – immerhin Oktober bis März, glatt ein halbes Jahr lang – kommt dies praktisch völlig zum Erliegen.
    Zur aktuellen Insolvenz, einem wirtschaftlich quasi lebensbedrohlichen Zustand, gibt es außer banalen Erklärungen – und einem „demütigen Brief“ (wo ist da die Demut, wenn einfach so munter weitergemacht wird wie zuvor?) – keinerlei ehrliche Reaktion des Veranstalters festzustellen, verbunden mit dem Bemühen, die Sorgen und Nöte von Fans und Mitgliedern aufzunehmen. Eine pseudo-Crowdfunding Operation, die abgewürgt wird und wenig mehr ist als ein Bettelbrief an diejenigen, die schon so viel gegeben haben, zählt wohl kaum dazu.
    Auch die quasi enteigneten Dauerkartenhalter und Sponsoren, die zum Teil seit Monaten nichts mehr vom Veranstalter gehört haben, verdienen ebenfalls, dass sie angehört und berücksichtigt werden.
    Die sonstige Öffentlichkeit honoriert dieses Verhalten mit einem immer geringeren Interesse an Universe und weiterhin sinkenden Zuschauerzahlen, ohne dass es auf Seiten des Veranstalters irgendein nachhaltiges Bemühen, oder eher Vermögen zu erkennen ist, dies wieder zu drehen.
    Eine erweiterte Geschäftsführung als Lösung?
    In einer Art Wagenburgmentalität wurde jede Kontrolle abgeblockt und zugleich über Jahre hinweg Rat und Hinweise – von anderen Fans und Helfern – schlichtweg abgetan, bzw. diese Personen gezielt ausgegrenzt. Stattdessen wird aus dieser Gruppe heraus auch jetzt noch alles unternommen, um die persönlichen Verhältnisse, Loyalitäten und Abschottungen, die erst zu der aktuellen Lage geführt haben, nun in erweiterter Besetzung fortzuführen.
    Nach der langen Zeit des Herumlavierens und dem offenkundigen Mangel an eigener Verantwortlichkeit kann die Lösung nun sicher nicht darin liegen, dass diese Verantwortung nun „ehrenamtlich“ auf eine Anzahl von persönlichen Freunden übertragen wird. In dieser so beabsichtigen Konstruktion, solle dann jeder eigenständig an seiner eigenen Agenda bastelt, ohne eine Gesamtzuständigkeit, die einheitlich für die Erfüllung eines Geschäftsplans sorgt? In dieser Konstruktion behielte die beschriebene Gruppierung genau die abgeschottete Position, die sie sich bislang geschaffen hat und die zur Ausgrenzung so vieler interner und externer Unterstützer geführt hat!
    Stattdessen
    Anstatt diese Fehlentwicklungen festzuschreiben muss es jetzt darum gehen, die Grundlagen zu schaffen, um Universe endlich die Basis für eine tragfähige Zukunft zu ermöglichen:
    1) Die Football-Betriebsgesellschaft benötigt einen effektiven Beirat, der sich aus Vertretern des Vereins, einem möglichen Investor und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Recht und Politik zusammensetzt. Dieser Beirat muss den jährlichen Geschäftsentwicklungsplan und dessen Umsetzung überprüfen und anleiten.

    2) Die Geschäftsführung leitet ein kleines, aber hoch-professionelles Team von Mitarbeitern, das in der Lage ist, die wirtschaftlichen, vertrieblichen und digitalen Aufgaben einer Sport-Betriebs-GmbH zu erfüllen.

    3) Diese Geschäftsführung muss von allen Ansprechpartnern aus Politik, Wirtschaft, Medien und Sponsoren auch aufgrund ihres persönlichen Hintergrundes als glaubwürdig akzeptiert werden.

    4) Die GmbH muss wieder enger Partner des Hauptgesellschafters (Verein) werden, um diesen bei der Mitglieder- und Spielerentwicklung zu unterstützen.

    5) Um Frankfurt Universe in diesem wettbewerbsstarken und kostenintensiven Markt konsolidieren, müssen unterschiedliche Fan- und Helfergruppen umfassend eingebunden werden. Bedingt durch die Gegebenheiten am Bornheimer Hang, werden heute Helfer zunehmend für besondere Projektgruppen benötigt.

    6) Die GmbH muss durch eigene Erlöse, dritte Partner und eine enge Vernetzung aller Aspekte miteinander in der Lage sein, relevante Mittel in digitale Kommunikationsmaßnahmen investieren, um alte Fans zurück zu gewinnen und neue Fans aus allen demografischen und regionalen Zielgruppen zu gewinnen.

    7) Universe muss sich zeitnah und umfassend organisatorisch und personell neu aufstellen, um frühzeitig die Weichen für die Saison 2019 zu stellen. Die Saison 2019 beginnt nicht im März, sondern spätestens im Oktober 2018. Dann muss ein Geschäftsplan stehen, der konsequent umgesetzt wird.

    8) „Danke für eure Mithilfe“, „Danke für euer Kommen“ müssen gegenüber Helfern, Fans und Mitgliedern wieder den Umgang bestimmen und nicht Ausgrenzung, Abschottung und Ablehnung.
    Als Verein hat sich Frankfurt Universe zweimal für vermeidlich einfache und kostengünstige Management-Lösungen entschieden und ist damit ebenso häufig gescheitert. Zunächst wurde ein kühner Impressario engagiert, der versprach, alle unternehmerischen Anforderungen in kometenhafter Form zu balancieren: das Ergebnis ist bekannt.
    Sodann wurde ein ehemaliger Mitarbeiter dieser Phase engagiert, der ohne relevante fachliche, betriebswirtschaftliche, kommunikative oder vertriebliche Erfahrung daran ging, sich jeder effektiven Aufsicht aus dem sonstigen Vorstandes zu entziehen und hier (s)ein eigenes Reich nach Gutdünken, aber ohne jegliche Sachkenntnis zu schaffen. Auch dieses Ergebnis liegt nun seit geraumer Zeit vor.
    Für Universe liegen die Alternativen nun deutlich vor: entweder ein „Weiter-so“ in einer neuen Kaschierung, mit neuen Freunden des alten Netzwerkes und mit einem sehr absehbaren Ergebnis, oder ein radikaler Neu-Anfang, um dem lila Football in Frankfurt eine tragfähige Zukunft zu geben.
    Von Fans und für Fans: Universe wird nur eine Zukunft haben, wenn der lila Football so wieder an die Fans zurückgegeben wird, deren Idee und Leidenschaft diesen Verein ursprünglich einmal geschaffen haben.
    Gebt Universe an die Fans zurück!
    #Back-to-the-Fans
    ...viel wahres von tilman, aber das zuschieben der schuld auf schwarzer als - sind wir mal ehrlich - bauernopfer mit gleichzeitiger "absolution" für den vorstand und dem reinwaschen von allen sünden entspricht wohl eher nicht dem geschehenen, war aber zu erwarten... dass das bauernopfer zeitnah kommen würde, war ja schon auf der mv herauszuhören, rittmeister hat den sofortigen abschuss verhindert.
    dass schwarzer da den größten teil der schuld trägt zweifelt wohl keiner von uns an, aber eben nicht die alleinige. was tilman hier versucht ist vereinspolitik, da geht einigen aus dieser interessengruppe offensichtlich der arsch schon auf grundeis.


    Skatch schrieb:

    Zugleich entzieht sich die Firmenseite konsequent bereits seit 2016 jeglicher Kontrolle seitens des Gesellschafters, des Vereins, indem sie über lange Zeit hinweg nur sehr begrenzte oder schlichtweg nur teilwahre Informationen weiterleitete.

    das gilt für die mämpel-zeit. danach hätte sich der vorstand die zahlen aufgrund der geänderten juristischen konstellation einfach holen können. hätte er sogar müssen, wenn er seine kontrollpflicht wahrnehmen würde. was er aber nach den aussagen der letzten mv gar nicht wollte. dort wurde uns ja anwaltlich erklärt, dass die kontrolle ein "kann" sei, aber kein "muss". passt nicht ganz zu dem hier gesagten, oder?
    falls der gf keine zahlen geliefert hätte, hätte der verein ihn schlicht und einfach vor die tür setzen können. warum ist das dann nicht passiert? war wohl doch etwas anders?


    Skatch schrieb:

    Es bedurfte erst der zwingend erforderlichen Kündigung durch den Verein zu Anfang dieses Jahres, um die Firmenseite mittels Insolvenz von der Anhäufung noch höherer Schuldenberge abzuhalten

    ach, so rum? wenn ich die mv richtig in erinnerung habe, dann hatte doch laut aussage des vereinsjuristen die tatsache, dass mämpel die konten hatte dichtmachen lassen, die insolvenz ausgelöst? und waren die schuldenberge nicht auch mit rechnungen von vorstandsmitgliedern entstanden? da war doch was...


    Skatch schrieb:

    Bis heute werden verbindliche Aussagen und Anweisungen aus dem Präsidium von dieser Seite ignoriert, öffentlich infrage gestellt oder gleich mit Blick auf das Football-Team und den Head-Coach vielfältig hintertrieben.

    verbindliche anweisungen... soso... ja, dann frage ich mich, wieso das keine arbeitsrechtlichen konsequenzen hatte? der gf wurde von wem eingestellt? womit wir auch geklärt hätten, wer für die fehlende betriebswirtschaftliche qualifikation verantwortlich ist. sollte ja laut vorstandsaussage in erster linie billig sein. und wer kann den gf entlassen? wenn mir ein angestellter weder zahlen liefert, und wenn, dann nur "teilwahre", sich verbindlichen anweisungen widersetzt und ich für den mann verantwortlich bin, was würde dann wohl mein unternehmen von mir erwarten? und wenn ich das nicht tue, was würden die wohl mit mir machen?
    die tatsache, dass da nichts geschehen ist, deutet auf andere zusammenhänge hin als das klare schwarz-weiß wie hier von tilman geschildert...
    Skatch, was hast Du da nur zusammengeschrieben? pleasantry
    Die Zitatfunktion spuckt an der Stelle einen falschen Urheber raus.

    Eine Verständnisfrage. Es werden die Helfer abgewatscht, die bekanntermaßen den Laden zu Saisonbeginn gerettet haben!? Wenn dem so ist, sehr seltsam.

    Bei mir löst der Beitrag nur einen Wunsch aus. Das endlich mal Ruhe einkehrt! In 3 1/2 Monaten ist Weihnachten, Junior sagt immer zu uns, wenn man fest daran glaubt, dann wird es auch wahr. Ich bin an der Stelle mal kindlich naiv und wünsche mir für Weihnachten endlich mal Ruhe in dem Laden.
    Das Problem ist das jeder Sieg den Universe in den Playoffs erzielen wird in den Augen der Gegner nur zustande kommt, weil das Team aus einer überbezahlten Söldner Truppe bestehen würde.
    Jetzt lass uns mal rumspinnen: Die Universe gewinnt tatsächlich den German Bowl...........
    Was meint ihr was dann erst für ein Shitstorm starten wird. Ich freue mich auch schon auf ein mögliches Aufeinandertreffen mit den Monarchs. Wenn wir diese dann bezwingen sollte, dann laut dene ihren Aussagen auch nur aus oben genannten Gründen. Also egal was noch passiert, das ist wie Spießrutenlauf, weil andersrum wenn wir verlieren, dann heißt es bestimmt, die Truppe ist so teuer und trotzdem erreichen sie nix. Also getreten wird immer mal und die Aussagen der Anderen interessieren mich nicht, aber das Bild beim neutralen Football Fan ist mir nicht egal, weil dieser ein falsches bekommt.
    Der Post von Tilman gefällt mir diesmal ausgesprochen gut. Dass die Verantwortung einseitig auf den GmbH-Geschäftsführer geschoben wird, sehe ich auch nicht, im Gegenteil bekommen auch alle anderen ihr Fett weg und das ist gut so.Eine sehr umfassende Analyse, aus der man auch Konsequenzen ziehen sollte.

    Es gibt jetzt natürlich Fragen, die sich mir aufdrängen:
    - die Kritik an der Organisation der Veranstaltungen, speziell beim Thema Helfer, ist ja sehr konkret. Wie nah ist Tilman an dem Geschehen dran bzw. aus welchen Quellen bekommt er seine Informationen ? Ich habe den Eindruck, dass es hier ein Netzwerk von unzufriedenen oder ausgebooteten Helfern gibt, das sich bisher nur als Grummeln oder "Abstimmung mit den Füssen" bemerkbar macht. Wie kann man dieses in Aktion umwandeln, damit sich endlich etwas ändert ?
    - und natürlich die Gretchenfrage: in welcher Rolle sieht sich Tilman selber bei dem ganzen Thema ? Nur als einsamer Mahner in der Wüste ? Als Beiratsmitglied ? Oder was sonst ?

    Skatch schrieb:

    Neuer Post von grade eben von Tilman:

    stattdessen werden dort Sonderkassen geführt, die Vorgaben des Verbandes verletzt, was gerade eben erst zu einem 4 Punkte Abzug und einer Geldstrafe geführt hat und andere Helfer und Fans, umfassend ausgegrenzt und diskreditiert
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    hier schiebt man auch wieder andere gründe vor die zur strafe geführt haben sollen als wie die eigenen nur unvollständigen angaben bei lizenzantrag
    Ohne vollständigen Austausch der GmbH und ehrenamtlichen Mitarbeiter im Office, sowie einem vollständig neuem Vorstand (bis auf den Schriftführer vielleicht) wird sich nicht genug ändern um erfolgreich beim breiten Publikum und vielen Sponsoren das Vertrauen zurück zuu gewinnen.
    Ob das Ganze dann noch strafrechtliche Konsequenzen hat, ist mir ehrlich gesagt, im Blick auf unseren Verein so ziemlich egal, obwohl es natürlich nur gut und gerecht wäre, wenn es nicht ohne Sanktionen über die Bühne gehen würde.

    Insofern hat Tilman natürlich Recht. Die neue Saison fängt im Oktober an und zwar SOFORT.

    Mir kommt bei Tilmans Aufruf die Vereinsführung auch ein wenig zu gut weg, allerdings schon wesentlich schlechter als noch in seinem ersten.

    Der Verein, und damit meine ich, was den Verein wirklich ausmacht, nämlich die Mitglieder, MÜSSEN harte und schnelle Entscheidungen treffen.
    Aussitzen und/oder sympathische Schonung wäre jetzt fatal!

    Da muss radikal mit einem eisernen Besen durchgegangen werden!