Die aoMV am 10.11.2018, die Wahlen und Politik

    walterer schrieb:

    nene. ronald mc nichols oder so ähnlich. der ex von pia. hat früher mit dem namen im forum geschrieben. ich bin mal gespannt, wer von wem am samstag letztendlich für irgendeine funktion präsentiert wird. unabhängig von laufenden gesprächen zwischen irgendwelchen gruppierungen. es ist zum kotzen, welche ratten da grad von anderen seiten nach oben gespült werden.


    bitte sachlich bleiben

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    Ende der Beratungen von Kickoff 19 mit #backtothefans

    Nachdem wir in den bisherigen Beratungen mit #backtothefans im Hinblick auf die Vereinsarbeit weitestgehend Übereinstimmung erzielt hatten, sind die schwierigeren Beratungen im Hinblick auf das Konzept für die Betriebsgesellschaft am gestrigen Mittwoch beendet und im beiderseitigen Einvernehmen am heutigen Donnerstag für gescheitert erklärt worden.

    Die Vorstellungen der Potentiale im Bereich Besucherzahlen und Sponsoring liegen ebenso weit auseinander, wie die Idee zu einer in der aktuellen Situation dauerhaft finanzierbaren Personal- und Kostenstruktur.

    Die gute Nachricht für alle Mitglieder ist, dass sie am Samstag zwei klar voneinander abgrenzbare Ansätze präsentiert bekommen und somit eine klare Wahlmöglichkeit besteht.

    Durch die zeitintensiven Beratungen und die nunmehr knappe Zeit bis zur MV wird es uns leider nicht möglich sein, das vollständige Konzept für die FUB vorab zu veröffentlichen.

    Wir möchten uns abschließend für den sehr fairen und freundschaftlichen Umgang bei unseren Gesprächspartnern von #backtothefans bedanken und ausdrücklich betonen, dass wir am Ende trotz nicht auf ganzer Linie erfolgreicher Beratungen gerade im Bereich Vereinsarbeit viele Gemeinsamkeiten sehen und einer zukünftigen Zusammenarbeit insoweit offen gegenüberstehen.

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    ….sehr schade...aber auch ein grund morgen erst recht sich alles anzuhören und jeder für sich selbst zu entscheiden was er am besten für verein und manschaft(und allem anderen) hält......also dann bis morgen...wir sind dabei..... hi

    kleiner edit:

    ...ich finde es von beiden "gruppen" sehr anständig dass man sich im Vorfeld auf wohl angenehme und faire weise unterhalten hat.....das zeugt von gegenseitigen Respekt und dass beide an der sache doch sehr intressiert sind und wenn die Meinungen des zu erreichenden zieles auch auseinander gehen so besteht (wie ähnlich in der Politik...) immer die Chance zusammen das beste daraus zu machen...…..

    DANKE DAFÜR!! Daumen hoch und fettes like(ich mache oben mein like als dank für die arbeit und nicht weil die Gespräche gescheitert sind....denke das wolftech das auch so sieht...)!!!!

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    Beitrag von „coolcat-t“ ()

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    Die Übereinstimmung in der Vereinsarbeit bedeutet??? Wenn ich das richtig verfolgt habe, hat man sich doch schon auf gemeinsame Kandidaten für den Vorstand geeinigt.
    Bleiben diese Kandidaten jetzt? Herr Rehm hat nach wie vor seine Anhänger im Verein und wenn man ihn abwählen will, wäre es besser wenn sich die beiden Gruppen zusammen tun und die gemeinsam vorgeschlagenen Kandidaten unterstützt. Denn die sind ja dann für die Vereinsarbeit zuständig und die Führung des alten Vorstand wäre dann weg (Wir wollten ja nicht alle im aktuellen Vorstand gleichsetzen).
    Dann blieben dann nach den bisher veröffentlichen Informationen noch 2 doch sehr unterschiedliche Konzepte für eine Betriebsgesellschaft der 1.Mannschaft.

    Backtothefans: Neue (laut letzten Informationen wohl nicht mehr zwingend neue) GmbH mit Tillmann Engel als GF. Vorfinanzierung der Saison 2019 und des sicherlich nicht ganz günstigen GF durch einen oder mehrere Investoren. Hier sollen dann durch weitere Investitionen in Werbung usw. so viele Zuschauer ins Stadion gelockt werden um das alles im Nachhinein zu finanzieren.

    Kickoff19: FUB wenn möglich weiter führen mit neuem noch nicht bekanntem GF. Versuch eines Spagat zwischen erheblichen Einsparungen in allen Bereichen (auch der Mannschaft) und auf der anderen Seite eine sportlich konkurrenzfähige Mannschaft zu behalten damit die Zuschauer nicht komplett einbrechen. Jedoch nur Geld ausgeben, was man zur Verfügung hat.

    Beide Konzepte sehen wohl vor in der GFL und auch in der PSD-Bank Arena zu bleiben.

    HINWEIS:
    So habe ich die Unterschiede aus den Veröffentlichungen herausgelesen und absichtlich provokant zusammengefasst und gegenübergestellt. Vielleicht habe ich die Konzepte nicht richtig verstanden und tue einer oder beiden Gruppen unrecht, das würde mir leid tun, aber ich möchte hiermit versuchen die Gruppen doch noch zu einer (Vorab-) Stellungnahme oder Richtigstellung oder ähnlich zu bewegen. Ich bin mir bewusst, dass die Konzepte nicht so einfach zusammen zu fassen sind und die Vor- und Nachteile der beiden Konzepte vielschichtig sind und sicherlich nicht so einfach und erst recht nicht ohne alle Hintergrundinformationen zu verstehen sind. Aber morgen sollen die Mitglieder nach einer jeweils 15-Minütigen Vorstellung der Konzepte über diese entscheiden. Aus meiner Sicht sollten so ein paar grundsätzliche Unterschiede (am besten von den Gruppen selbst) schon vorher herausgestellt werden.
    Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass beide Gruppen das Beste für die Universe wollen und dafür viel Zeit und Energie opfern, dafür DANKE.

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    In groben Zügen bzw. auf das Wesentliche reduziert hast du das schon zutreffend zusammengefasst.

    Aber: Auch wenn ein weit gehender Konsens zwischen beiden Gruppen bzgl. der Vorstandskandidaten besteht, ist es doch so, dass die Mitglieder abstimmen werden und keine Gruppe im Vorfeld irgendwas festlegen kann. Letztendlich geht es hier lediglich um Vorschläge und es weiß ja auch niemand, wer sich morgen sonst noch alles zur Wahl stellt oder vorschlagen lässt, von denen wir heute noch gar nichts wissen.Ferner sollten wir auch nicht von vornherein nur von zwei Gruppen ausgehen.

    Und was die GmbH betrifft, gehen die Vorstellungen beider Gruppen in der Tat auseinander. Da gibt es unterschiedliche Ansätze. Auch hier werden die Mitglieder entscheiden müssen, welches Konzept als tragfähiger eingeschätzt werden wird.

    Es gibt jedoch einen gravierenden Unterschied zu den MVs der Vorjahre, nämlich wählbare Alternativen bzw. Konzepte zu den bisherigen Vorständen bzw. GFs. Und das ist zumindest aus meiner Sicht das Allerwichtigste.

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    Mit auf gemeinsame Kandidaten geeinigt meine ich, dass sich diese Kandidaten für die entsprechenden Vorstandsposten zur Wahl stellen und von beiden Gruppen und damit von den Mitgliedern die einer der beiden Gruppen nahestehen unterstützt und gewählt werden.
    Es wird mit Sicherheit noch andere Kandidaten geben, unter anderen bestimmt auch die jetzt amtierenden Personen. Gerade da wäre es aber doch sinnvoll, wenn die beiden Gruppen Ihre Stimmen bündeln. (Wahl 1.Vorsitzender: Rehm 40%, Kandidat Kickoff19 30%, Kandidat Backtothefans 30% wäre halt Schei....) Je mehr Kandidaten zur Wahl stehen und je uneiniger sich die Mitglieder sind, umso höher sind für den bestehenden Vorstand die Chancen im Amt wiedergewählt zu werden. Das kann ja wohl keiner wollen. (Zumindest nicht bei allen im Vorstand)

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    Frankfurt Universe – Ist nun Schluss mit der „Lila Brille“?
    RedZone Pure American Football·Freitag, 9. November 2018

    Ein Kommentar von Fynn-Jakob Nuss angesichts der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Frankfurt Universe am 10.11.2018

    Das lila-orangene Team aus Frankfurt war das Thema der Saison. Knapp 14.000 Antworten im Frankfurt Universe Läster-Thread verdeutlichen, dass es genug Gesprächsstoff gab. Diesen Samstag steht die außerordentliche Mitgliederversammlung des Vereins an. Auf dieser soll beschlossen werden, wie es mit dem lila Football in Frankfurt weiter gehen wird.
    Betrachten wir zu Beginn die Geschichte der Frankfurt Universe im Schnelldurchlauf.
    Am 23.06.2007 verliert die damalige Frankfurt Galaxy gegen die Hamburg Sea Devils den Worldbowl mit 37:28 in der heimischen Commerzbank-Arena vor unglaublichen 48.125 Zuschauern. Im Vergleich zu den Zuschauerzahlen des German Bowl in diesem Jahr (15.213) wirkt diese Zahl utopisch. Doch der Worldbowl war keine Ausnahme, Frankfurt konnte über die gesamte Saison hinweg mit einem Zuschauerschnitt von knapp 33.000 glänzen. Nun wollen wir aber nicht den alten glorreichen Zeiten nachtrauern, sondern mit der Entstehung der Frankfurt Universe weitermachen. Ende Juni 2007 wurde die NFL Europa aufgelöst und die NFL wollte sich ab diesem Zeitpunkt auf die „International Series“ fixieren. Die Frustration bei vielen Fans war groß, doch 13 Fans mit lila Blut in den Adern wollten den lila Football aufrechterhalten und gründeten deshalb den AFC Universe Frankfurt e.V. Mit der Leidenschaft der Frankfurter Fans stieg das Team von Liga zu Liga auf und erreichte 2012 die GFL2. Im Juni 2014 entschieden die Mitglieder dann die erste Mannschaft in die FFB-Frankfurter Football Betriebs GmbH & Co. KG unter der Leitung des Unternehmers Matthias Mämpel auszugliedern. In der Saison 2015 nahm das Team dann unter dem Namen „Galaxy Frankfurt by Universe“ am Spielbetrieb teil. Da u. a. die Rechte des Namens „Frankfurt Galaxy“ noch bei der NFL lagen wurde am 28.10.2015 der Vertrag mit der Betriebs GmbH aufgekündigt und die FUB- Frankfurt Universe Betriebs GmbH gegründet. Dies hatte weitreichende Auswirkungen zur Folge, welche immer noch gerichtlich geklärt werden. 2016 folgte dann der Aufstieg in die GFL und somit die Rückkehr eines Frankfurter Teams in das deutsche Oberhaus seit den Frankfurter Löwen. Sportlich entwickelten sich die Frankfurter zwischen 2016 und 2018 stetig. In den ersten zwei GFL Saisons musste man sich nur den New Yorker Lions und den Schwäbisch Hall Unicorns geschlagen geben. Im Halbfinale 2018 schaffte man es nun endlich auch an Braunschweig – wenn auch nur knapp – vorbeizuziehen und im German Bowl verlor man nur wegen einem verschossenen Field Goal in letzter Sekunde gegen die Unicorns.

    Auf geschäftlicher Seite konnte man jedoch leider nicht mithalten. Es wirkte bis zum Ende der Saison 2017 nach außen alles perfekt: ein passendes Stadion, gelungene Power Partys, mit Samsung konnte ein namenhaften Sponsor gewonnen werden und der Zuschauerschnitt war mit 4100 Top-Wert der GFL. Doch dann änderte sich mit dem FAZ Beitrag „Kurz vor dem Crash“ alles. Die Pleite stand bevor.
    Spekulationen brachen aus, doch es wurde stets vermittelt, dass sich alles fangen wird. Es wurde sogar wie geplant mit Dauerkartenverkauf begonnen. Doch kurz darauf war die FUB pleite. Ab diesem Zeitpunkt überschlugen sich die Ereignisse: Der Vertrag mit der FUB wurde gekündigt, ein Insolvenzverwalter eingesetzt, ein neuer Vertrag mit der FUB geschlossen und so weiter und so weiter. Wer jedes Detail der Entwicklungen nachvollziehen möchte, den verweise ich an dieser Stelle auf die 956 Seiten im Football-Forum. Fakt ist, dass durch die massive Misswirtschaft ein Schuldenberg von 1,7 Millionen Euro in 3 Jahren bei einem Etat von ca. 900.000 Euro jährlich angehäuft wurde.

    Kommen wir nun zu den verschiedenen Protagonisten der Saison 2018:

    Die Spieler, Coaches und der Staff
    Diese Gruppe kann nichts für die wirtschaftlichen Fehler des Managements und es ist ihnen hoch anzurechnen, dass sie sich nicht von den wirtschaftlichen Turbulenzen haben irritieren lassen und trotzdem ihren Job gemacht haben. Ein Beispiel gefällig? Es ist absolut nicht selbstverständlich, dass ein Team vor einem Auswärtsspiel in Amsterdam, bei dem gar nicht feststeht, ob es finanziell zu stemmen ist, trotzdem diszipliniert trainiert und sich vorbereitet.
    Generell muss man sagen, dass es sich um ein außergewöhnliches Team handelte. Zwar sind Importspieler aus den USA und Europa in der USA Standard, jedoch haben die Frankfurter dies nochmal auf ein neues Level der Professionalität gebracht. Quarterback Steve Cluley reiste trotz der unsicheren Situation bereits Mitte März nach Frankfurt, wohnte alleine im noch mitten in der Renovierungsphase steckenden Universe Haus, was man für alle 13 Importspieler eigens anmietete. Hier steckten die vielen Universe Fans hunderte Stunden an ehrenamtlicher Arbeit und private Gelder rein, damit alles rechtzeitig fertig wurde. Auch nach seinem Kreuzbandriss früh in der Saison, blieb Cluley in Frankfurt und arbeitete akribisch in der Reha an seiner Rückkehr. Manche haben dieses Team als Söldnertruppe bezeichnet. Ich bezeichne es als ein hochklassiges Team, das gezeigt hat wie professioneller Football in Deutschland aussehen kann. Dennoch muss man an dem Team auch Kritik üben. Ja das Team kann nichts für die Fehler des Managements und hätte es nach all den Strapazen verdient den German Bowl zu gewinnen, jedoch darf man auch nicht vergessen, dass das Team in dieser Konstellation nicht bezahlbar war. Deshalb stimme ich hier Uli Däuber von den Dresden Monarchs zu, dass kein Team deutscher Meister werden darf, welches gar nicht finanzierbar war und wovon ein Großteil während der Saison vom Arbeitsamt bezahlt wurde.

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    Teil2...

    Die Fans
    Über die Universe Fans gibt es in Deutschland verschiedene Meinungen. Die einen bewundern ihre Aufopferung für den Verein. Die Anderen werfen ihnen vor durch eine „Lila Brille“ zu schauen und zu viel an Zeit und Geld in den Verein zu investieren. Ich persönlich habe größten Respekt vor den Fans. Sie haben das Auswärtsspiel nach Amsterdam finanziert. Sie haben während der Saison durch die „Kriegskasse“ versucht Geld für das Team zu verdienen. Bei der Crowdfunding-Aktion kamen ebenfalls 15.000 Euro zusammen. Sie haben eigenständig das Tailgating organisiert und sie haben ihr Team tatkräftig beim German Bowl in Berlin unterstützt. Welches Team wünscht sich nicht solche Fans?
    Dennoch darf man nicht vergessen, dass durch die gesamten Vorkommnisse und den Verkauf der ungültigen Dauerkarten auch viele lila Fans vergrault wurden. Dies zeigt sich deutlich am Vergleich der Zuschauerschnitte von 2017 (ca. 4100) und 2018 (ca. 1850). Es bleibt abzuwarten, wie und ob das neue Management das Vertrauen der alten verärgerten Fans zurückgewinnen kann.
    Der Vorstand
    Zum Vorstand braucht man nicht viel sagen, außer, dass er seiner Kontrollfunktion in keinster Weise nachgekommen ist. Es ist ein Rätsel, wie es möglich sein soll, dass die FUB über 3 Jahre 1,5 Millionen Euro Schulden aufbaut und der Vorstand dies anscheinend nicht mitbekommt. Veränderungen im Vorstand sind bei den Wahlen sehr wahrscheinlich, da die zwei größten Mitgliederbündnisse „KickOff19“ und „#backtothefans“ sich bereits auf einige gemeinsame Kandidaten geeinigt haben.

    Die FUB
    Der Schuldenberg von 1,7 Millionen Euro in 3 Jahren bei einem Etat von 900.000 Euro spricht für sich. Eine einfache Lösung um die Verschuldung zu umgehen, wäre die allseits bekannte Regel „Man soll nicht mehr Geld ausgeben als man hat“ gewesen. Zwar konnte die Frankfurt Universe mit dem einzigartigen Format „Purple Talk“, dem „Purple Train“ zum Auswärtsspiel nach Schwäbisch Hall, oder Volker Schenk als Stadionsprecher überzeugen. Wenn man es sich jedoch nicht leisten kann, ist dies ein Luxus auf den man hätte verzichten müssen. Ein weiterer Kritikpunkt war die mangelnde Transparenz und Reue. Informationen wurden offiziell nur selten nach Außen weitergegeben und anstatt nach Verletzung des Starting QBs Zurückhaltung zu üben und mit Sonny Weishaupt, der einer der talentiertesten Deutschen Quarterbacks ist, weiterzuspielen, wurde ein neuer QB aus den USA geholt. Dieser kostete zwar nicht mehr Geld, außer den Flugtickets, jedoch wäre es ein versöhnlicheres Zeichen gegenüber den anderen Teams gewesen auf ihn zu verzichten.
    Auch der Betriebsgesellschaft stehen unvermeidliche Veränderungen bevor. Da der vorherige Geschäftsführer in der Außendarstellung schon lange nicht mehr tragbar ist, möchten sowohl „KickOff 19“ als auch „#backtothefans“ einen neuen einsetzen, konnten sich hierbei jedoch noch nicht auf eine gemeinsame Personalie einigen. Für „#backtothefans“ tritt Tilman Engel an, welcher bereits für die Frankfurt Galaxy als Geschäftsführer aktiv war und dadurch wohl mehr als qualifiziert für den Job ist. Er hat beste Kontakte zu Politik und Wirtschaft, kennt den Standort Frankfurt und weiß wie man viele Zuschauer generiert und richtig wirtschaftet. Er soll jedoch keine Dauerlösung sein, sondern innerhalb von zwei Jahren einen neuen Geschäftsführer aufbauen. Für Kickoff 19 ist u.a. Daniel Zeidler im Gespräch, welcher in den 90ern bereits bei den Frankfurt Gamblers und Rhein Main Razorbacks aktiv war.. Ansonsten setzt sich die Gruppierung aus Fans und Helfern von Universe zusammen. Ebenfalls uneinig sind sich die Bündnisse bei der Frage, ob es besser ist eine neue Betriebsgesellschaft zu gründen und somit komplett von vorne anzufangen, oder mit der bisherigen fortzufahren und lediglich personelle Veränderungen vorzunehmen.

    Der AFVD - American Football Verband Deutschland
    Ebenfalls spannend im Fall Frankfurt Universe ist die Rolle des AFVDs. Frankfurt und Braunschweig qualifizierten sich in der BIG6 (4?) für den Eurobowl. Aufgrund des hervorragenden Zuschauerschnitt von knapp 7700 Zuschauern im Jahr 2017 wollte der AFVD wohl anscheinend unbedingt wieder den Eurobowl in Frankfurt ausrichten. Da die Frankfurt Universe, jedoch nicht in der Lage war den Eurobowl selbst zu finanzieren, wurde das Event durch die Veranstaltungsgesellschaft des AFVDs ausgetragen. Die Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt und es kamen lediglich 3122 Zuschauer. Doch auch das Fehlverhalten von Frankfurt Universe blieb nicht unbestraft. Der AFVD reagierte auf die Insolvenz und die Fehler in den Jahren 2016/2017 mit einem Punktabzug und einer Geldstrafe. Uwe Talke erklärte in einem Interview gegenüber RedZone Pure American Football, dass das Strafmaß von 4 Punkten bereits 2015 festgelegt wurde, sollte es in den Jahren 2016/2017 zu Verstößen gegen die Auflagen kommen. Die Geldstrafe, welche laut Herr Talke „die bisher die Höchste ist, die wir bis jetzt im AFVD hatten“, wurde als Reaktion auf die Insolvenz in diesem Jahr verhängt. Worin der Sinn liegt, einem bereits insolventen Team noch eine hohe Geldstrafe aufzuerlegen kann man nicht verstehen. Um zukünftig ähnlichen Fälle vorzubeugen, wurde auf der Versammlung der Bundesligisten am 14.10.2018 eine Änderung im Lizenzstatut bei der Wirtschaftlichkeitsprüfung von Betriebsgesellschaften von Lizenzvereinen vorgenommen. Wie diese Änderung genau aussieht wurde, wie so oft beim AFVD, nicht kommuniziert. Sollte es trotz der Änderungen, dennoch zu einem solchen Fall kommen, wird ein Strafkatalog benötigt, in dem das Strafmaß exakt festgeschrieben steht.

    Kommen wir nun zu meinem Fazit. Ist alles schlecht an der Frankfurt Universe? Nein sicherlich nicht! Frankfurt hat gezeigt, dass man in der GFL mit einem ansprechenden Rahmenprogramm, einem geeigneten Stadion, einem professionellen Team und einer guten Atmosphäre viele Fans in die Stadien locken kann. Es bleibt also zu hoffen, dass es nun nach der aoMV wieder bergauf mit der Frankfurt Universe geht!

    EDIT:
    "die Frankfurt Gamblers und die Rhein Main Razorbacks heruntergewirtschaftet hat" durch "bei den Frankfurt Gamblers und Rhein Main Razorbacks aktiv war." ersetzt, da auch der verlinkte Originalbeitrag angepasst wurde.


    Quelle: facebook.com/notes/redzone-pur…a-brille/1291892254285880

    Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von „wolftech“ ()

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    Skatch schrieb:

    Leider ist das gemeinsame Vereins-Konzept mit Kickoff 19 hinfällig, da die entsprechenden Kandidaten von Kickoff 19 bei einer Wahl zugunsten #backtothefans nicht mehr zur Verfügung stehen werden.
    Was soll denn das wieder für ein Quatsch? Ich finde es ja unmöglich was kickoff 19 hier versucht. Zu erpressen, damit man das Konzept wählt. Nur dann werden wir uns auch zum Vorstand wählen lassen( Big L und Bachmann ) , mit einen GF der dann wieder die GmbH ruiniert . Nee danke, darauf habe ich keinen Bock. Aber dann wieder den schwarzen Peter der anderen Gruppe in die Schuhe schieben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Dolfanuniversum“ ()

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    Der Quatsch bezieht auf Überzeugung. Wir haben ein Konzept, welches wir im Vergleich zu allen von denen wir sonst gehört haben für ein sehr gutes halten. Da hier die Entwürfe von #backtothefans und Kickoff 19 angeführt wurden, sei dazu so viel gesagt, dass wir die Details die uns von Tilman in den Gesprächen vorgestellt wurden in der aktuellen Situation so für nicht umsetzbar halten. Dafür bräuchte es schon eine gehörige Portion Glück.

    Ich für meinen Teil - und ich weiss, dassdie anderen Kandidaten aus unserer Runde das genau so sehen - kann mich nicht für ein Konzept her geben an dessen Erfolgsaussichten ich nicht glaube. Wenn ich das tun würde, wäre mit mir als Kandidat keine Besserung erreicht, da ich mich dann genauso opportun Verhalten würde, wie es aktuell der Fall ist.

    Dolfanuniversum schrieb:

    Das ein Herr Zeidler GF werden soll, der wohl auch schon 2 Vereine ruiniert hat ...

    Das wohl ist das entscheidende Wort. Morgen besteht die Möglichkeit ihn darauf anzusprechen und die Tatsachen zu erfahren.

    Wir werden übrigens mit den Kandidaten für den Vorstand und die Geschäftsführung der FUB morgen ab 14 Uhr für Fragen und Gespräche vor dem Titusforum zur Verfügung stehen. Wer also etwas früher kommt, hat die Möglichkeit in aller Ruhe Details zu erfahren.

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    So jetzt habe ich mich extra angemeldet, da es die Leute
    einfach nicht verstehen wollen.

    Ich habe beide Gruppen auf FB verfolgt, ohne mich in irgendeiner
    Weise dort zu beteiligen.

    Die Positionen was den Verein betrifft, konnte ich leider
    nur bei Kick off 19 finden. Nachdem sie ihr Vereinskonzept vorgestellt haben,
    wurde von Back to the Fans mitgeteilt, das man da ja ziemlich nah dran ist mit
    den eigenen Vorstellungen. Glaube das ich kein eigenes Konzept für den Verein
    von Back to the Fans gelesen habe.

    Daher hatte ich mich gefreut, das man sich auf gemeinsame
    Kandidaten verständigt hat. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich wirklich, dass
    das dieses mal was werden kann mit der Abwahl des Vorstandes.

    Da die Abweichungen bei der Vorstellung der GmbH Konzepte so
    gravierend zu sein scheinen, kam ja gestern die entsprechenden Posts das man
    sich eben diesmal nicht einigen konnte.

    Was glaubt Back to the Fans denn nun? Ich mache mir doch
    nicht die Mühe und suche Personal und stelle es öffentlich vor, wenn ich egal
    welches Konzept vertrete. Das Kick off 19 nicht konform geht, mit dem Konzept
    für die GmbH von Back to the Fans haben sie ja auch kommuniziert.

    Was ich aber gänzlich vermisse, ist die Bekanntgabe des
    Personals von Back to the Fans.
    Und hier fürchte ich wird es einen großen Knall geben.

    Was ich so erschreckend bei der ganzen Sache finde, es geht
    im Grunde nur um die GmbH bei Back to the Fans. Der Verein ist aber das Leben
    und der kommt wohl wieder zu kurz.

    Nun wird es wohl wieder so sein, das alles beim Alten
    bleibt, denn wenn sich zwei Streiten, dann freut sich der Vorstand. ||