Allgemeine Lage im Stammverein, also speziell die Jugendteams ?

    Ich tue mir etwas schwer damit, wenn unser Fan-Anspruchsdenken in die Jugend übertragen wird. Das sind Kinder und Jugendliche, die nur mit Spaß an der Sache bei der Stange zu halten sind. Die Wenigsten werden später in der GFL bei uns Fuß fassen und viele werden das gar nicht wollen.

    Sicher sollte es das Ziel sein, dass es immer wieder gelingt, Spieler hochzuziehen. Aber man braucht eine große Anzahl von Spielern, um den Sport betreiben zu können. Wenn ich das Niveau daran ausrichte, nur Spieler für die erste Mannschaft auszubilden, werde ich nicht weit kommen, weil die "Spaßspieler" dann aufhören und ich meine Mannschaft abmelden kann.

    Viel wichtiger für den Übergang wäre für mich die Schaffung einer zweiten Mannschaft, um eine Perspektive für die "Spaßspieler" zu haben und einen einfacherern Übergang für die Spieler zu schaffen, die nach höherem Streben.
    Man muss sich halt realistische Ziele setzen. Wenn die erreicht werden ist das auch gut fürs Selbstbewusstsein.
    Die müssen sie aber als Team, Spieler und Trainer gemeinsam setzen.
    Die Rhein Main Rockets zum Beispiel haben dieses Jahr die Ziele auch runtergeschraubt, da vor Saisonstart viele Leistungsträger die Mannschaft verlassen haben.
    Klar sollen sie Spaß an der Sache haben, den kann man aber auch haben wenn man ein Ziel vor Augen hat.
    Ich meine ja auch in keinster Weise, dass man gleich von Seriensiegen, Aufstiegen oder Meistertiteln sprechen soll oder muss. Es geht um Motivation. Wenn ein Kind/ Jugendliche_r heut zu Tage Sport treiben will, gibt es gleichzeitig dutzende Konkurrenzangebote. Von der Playstation oder X-Box bis hin zu einem Fußballbundesligaverein mit Jugendabteilung.
    In Zeiten von instgarm und Co., geht es nicht nur darum sich zu bewegen und Teil eines Teams zu sein (wie vielleicht bei uns früher), es geht auch darum über den Sport den man betreibt ein gewisses Selbstbild zu erzeugen und nach aussen hin transportieren zu können und Erfolg macht Sexy.
    Auch das sind in 2018 Kategorien in denen Jugendarbeit denken muss. Nur mit Spaß hälst du heute niemanden (in dem Alter) mehr dauerhaft bei der Stange, zumal etwas ohne Erfolg zu treiben noch viel weniger begehrt ist als früher bei uns. Du musst dem Kind einen sichtlichen Mehrwert bieten, damit es dir dauerhaft erhalten bleibt. Sportvereine sind moderne Dienstleister, wenn das Angebot nicht stimmt oder sich nicht nach der Nachfrage richtet, sind die Kinder (und besonders die Eltern) schneller weg als du bis drei zählen kannst.

    Das hat absolut nichts mit Fan-Anspruchsdenken und schon garnicht mit dem Ziel zu tun möglichst viele in die erste Mannschaft zu triezen. Ich nehme lediglich die Perspektive eines Jugendlichen in der heutigen Gesellschaft ein. Es ist eine Einstellungsfrage. Heute springt jeder nur noch so hoch wie er muss. Wenn du den Jungs nicht klar machst, dass du um Siege spielen willst, werden sie es auch nicht tun. Klar ist es was anderes wenn du zwölfjährige hast, doch Jugendlichen die schwer auf die Volljährigkeit zugehen, kann und sollte man schon etwas abverlangen, mittlerfristig danken sie es einem dann meist.

    Ich spreche mit mitlerweile über 17 Jahren Erfahrug aus der praktischen Jugendarbeit, dem Schuldienst und Pädagogik als Nebenfach im Studium.
    An der Stelle zu erwähnen sei der Förderverein der Universe-Jugend. Dazu können die entsprechenden Verantwortlichen aber sicher mehr zu schreiben als ich.

    Ich frage mich zwar warum der Verein diese Aufgabe nicht übernehmen kann, ich bin da aber wohl nicht weit genug in der Materie drin.
    Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten

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    Zum Förderverein „Freunde & Förderer der Universe Frankfurt Jugend e. V.“ in aller Kürze:

    Wir befinden wir uns noch in der Anlaufphase. Die Gründungsversammlung war letzten Mittwoch, die Satzung ist verabschiedet und der Eintrag ins Vereinsregister ist auf dem Wege. Sobald die Voraussetzungen für eine Kontoeröffnung vollumfänglich gegeben sind, wir Beiträge entgegennehmen und auch Spendenbescheinigungen ausstellen dürfen, werden wir das auch noch offensiver bewerben, als das ohnehin schon geschieht.

    Aber auch auf diesem Wege möchte ich schon mal alle Freunde des Lila Footballs im Allgemeinen sowie der Universe-Jugend im Besonderen bitten, darüber nachzudenken, ob sie sich eine Fördermitgliedschaft für 5 Euro monatlich vorstellen können.

    Zum Hintergrund:

    Nach der Ausgliederung der Ersten Mannschaft zur Saison 2015 war eigentlich davon auszugehen, dass sich der Fokus des Vereins nun auf die Jugend richten würde. Leider hat sich diese Hoffnung nur bedingt erfüllt. Das funktioniert seit Jahren nicht richtig; sonst wäre ein Förderverein ja auch überflüssig.

    Der Förderverein soll aber nicht die Aufgaben bzw. Pflichten des Vereins in Bezug auf Jugendarbeit ersetzen, sondern ergänzen. Wir helfen punktuell, unbürokratisch und da, wo es geboten erscheint, beispielsweise wenn es darum geht, Kinder aus Hartz IV-Familien bei der Anschaffung von Ausrüstung oder der Teilnahme an Training-Camps und ähnliches zu unterstützen.

    Ferner ist unser Förderverein als eigenständiger und eingetragener Verein völlig unabhängig von Universe, mit eigener Satzung, eigenem Vorstand usw. Das heißt, wir sind von keiner Seite aus weisungsgebunden sondern entscheiden eigenständig.

    Der Förderverein ist auch völlig unabhängig von der Spielgemeinschaft mit Rüsselsheim gedacht; dieser kommt nur Spielern der Universe zugute.

    Bei beiden Konzepten, die auf der aoMV am Samstag vorgestellt wurden, wurde der hohe Stellenwert der Jugend für den Verein betont. Mit der Gründung des Fördervereins, der Kooperation mit Rüsselsheim sowie dem gewählten Konzept sehen wir ideale Grundvoraussetzungen, endlich den vielen Worten aus den vergangenen Jahren auch mal Taten folgen lassen zu können.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Uwe“ ()

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    Uwe schrieb:

    Zum Förderverein „Freunde & Förderer der Universe Frankfurt Jugend e. V.“ in aller Kürze:

    Wir befinden wir uns noch in der Anlaufphase. Die Gründungsversammlung war letzten Mittwoch, die Satzung ist verabschiedet und der Eintrag ins Vereinsregister ist auf dem Wege. Sobald die Voraussetzungen für eine Kontoeröffnung vollumfänglich gegeben sind, wir Beiträge entgegennehmen und auch Spendenbescheinigungen ausstellen dürfen, werden wir das auch noch offensiver bewerben, als das ohnehin schon geschieht.

    Aber auch auf diesem Wege möchte ich schon mal alle Freunde des Lila Footballs im Allgemeinen sowie der Universe-Jugend im Besonderen bitten, darüber nachzudenken, ob sie sich eine Fördermitgliedschaft für 5 Euro monatlich vorstellen können.

    Zum Hintergrund:

    Nach der Ausgliederung der Ersten Mannschaft zur Saison 2015 war eigentlich davon auszugehen, dass sich der Fokus des Vereins nun auf die Jugend richten würde. Leider hat sich diese Hoffnung nur bedingt erfüllt. Das funktioniert seit Jahren nicht richtig; sonst wäre ein Förderverein ja auch überflüssig.

    Der Förderverein soll aber nicht die Aufgaben bzw. Pflichten des Vereins in Bezug auf Jugendarbeit ersetzen, sondern ergänzen. Wir helfen punktuell, unbürokratisch und da, wo es geboten erscheint, beispielsweise wenn es darum geht, Kinder aus Hartz IV-Familien bei der Anschaffung von Ausrüstung oder der Teilnahme an Training-Camps und ähnliches zu unterstützen.

    Ferner ist unser Förderverein als eigenständiger und eingetragener Verein völlig unabhängig von Universe, mit eigener Satzung, eigenem Vorstand usw. Das heißt, wir sind von keiner Seite aus weisungsgebunden sondern entscheiden eigenständig.

    Der Förderverein ist auch völlig unabhängig von der Spielgemeinschaft mit Rüsselsheim gedacht; dieser kommt nur Spielern der Universe zugute.

    Bei beiden Konzepten, die auf der aoMV am Samstag vorgestellt wurden, wurde der hohe Stellenwert der Jugend für den Verein betont. Mit der Gründung des Fördervereins, der Kooperation mit Rüsselsheim sowie dem gewählten Konzept sehen wir ideale Grundvoraussetzungen, endlich den vielen Worten aus den vergangenen Jahren auch mal Taten folgen lassen zu können.
    Uwe das hört sich gut an. Wenn ich dafür eine Spendenbescheinigung bekomme, die ich dann auch steuelich absetzen kann, bin ich dabei. Du kannst mir dann bescheid geben, hast ja meine Nummer.