Der nächste Phantom wird ein „Man in Purple“

      Der nächste Phantom wird ein „Man in Purple“

      Guido Reuels verstärkt den Coaching Staff von Samsung Frankfurt Universe

      „Karim und Marco haben mich seitdem sie bei Universe sind schon genervt, diesmal konnte ich nicht nein sagen“, das ist die Antwort von Guido auf die Frage was ihn zum Wechsel nach Frankfurt bewegt. Gemeint sind Karim Gazzar und Marco Wagner, beide waren O-Liner in Wiesbaden als Guido Reuels damals Quarterback der Phantoms war,
      bei denen er ab 2004 spielte und seit 2016 als Passing Coordinator arbeitete.

      „Ich denke, wir haben in Frankfurt ein sehr gute Coaching Crew, mit Jungs aus der Gegend. Dies ist meines Erachtens auch wichtig um eine
      gewisse Kontinuität reinzubringen. Darüber hinaus ist das professionelleUmfeld in Frankfurt fast schon einmalig. Da können in Deutschland
      vielleicht noch zwei,drei andere Vereine bieten“, begründet Reuels weiter.

      Der heute 39jährige Frankfurter wird ab sofort der neue Wide Receiver Coach in der Offense von Brian Caler. Das Coaching hat er direkt nach seiner aktiven Zeit in Wiesbaden begonnen und wie er sagt: „Bin ich sehr glücklich, unter einem sehr gutem OC Patrick Griesheimer so viel gelernt zu haben. Allgemein habe ich der ganzen Organisation der Phantoms viel zu verdanken, es war eine sehr tolle Zeit dort, aber nun möchte ich den nächsten Schritt machen.“

      „Als Coach geht es für natürlich zu allererst um das einzige was zählt, und das ist Spiele zu gewinnen! Alles andere ist zweitrangig! Jeder hat persönliche Belange diesem Ziel unterzuordnen. Um Spiele zu gewinnen, müssen die Spieler selbstverständlich gut gecoacht sein“, sag tReuels.

      Wer Guido und die Jungs mal wieder auf dem Platz sehen will, hat am 18. Februar 2018 bei unserem nächsten Minicamp die Möglichkeit dazu.
      Diesmal wird Sonntags von 10-12 Uhr und 16:30 – 18:30 Uhr in Enkheim (Leuchte 150) trainiert.


      (Quelle: Presse Samsung Frankfurt Universe)
      ich weiß nicht duncan, der neue HC macht mir auch keinen schlechten eindruck mehr kann ich allerdings erst nach der saison sagen.
      was ich sagen kann ist, das es mir so scheint das der wechsel wieder etwas fahrt in die motivation des teams gebracht hat
      Wenn man flachere Hierarchien und einen Umgang der nicht primär von Respekt und sachlicher Distanz, sondern auch Freundschaft geprägt ist als weniger professionell einstuft, dann stimme ich zu. Ich würde es einfach einen moderneren Ansatz nennen. Beide Coaches waren/ sind in ihrer jeweiligen Rolle glaubwürdig und authentisch und somit ist erstmal das wichigste erreicht.

      Was ich aber definitiv sagen kann, ist, dass der Stimmungswechsel an allen mit denen ich bisher gesprochen habe als positiver Effekt wahrgenommen wird und frischer Wind rein kommt. Ich schließe mich meinen beiden Vorrednern an und bewerte das aktuell als sehr positiv.
      @Rolf
      ​...ich weiß dass du ja ein wenig weiter bist.....aber sowohl bei den beiden combines und auch beim fantalk war zwischen den Coaches(und damit nicht nur Brian und thomas) eine sehr harmonische "Beziehung" zu erkennen...gerade mit Guido habe ich am samstag die zeit bei den 40 Yard gemessen und das war ein sehr guter umgang miteinander auch so am rand wenn wir nicht gemessen haben...
      ​von der art her ist Brian eh ein ganz anderer wie markus.....denke das könnte auf lange sicht hin viel bringen....also der gesammte neue wind....
      Ich habe drei Seasons, vor allem Off-Seasons mit Coach Grahn zusammengearbeitet.
      Mit dem Neuen nicht.
      Okay, da habe ich ein Informationsdefizit.
      Ich muss allerdings fragen, ob Coach Caler die Universe nur als Arbeitsplatz sieht oder auch so zukunftsorientiert wie Coach Grahn als Footballprogramm, welches nicht nur Universe, sondern den Football in ganz Deutschland voranbringen soll.
      Ich weiss aus sicherer Quelle, dass gerade die GmbH das Ganze am abwürgen ist.
      NUR noch Eventfootball, so wie die GmbH das will, wird uns auf lange Zeit nicht weiterbringen.
      Uns nicht und den Football in D. auch nicht.
      Das meine ich mir weniger professionell.
      Gar nicht alleine auf den neuen Coach gemünzt.
      Sondern jetzt hat evtl. die GmbH völlig freie Hand, was die Philosophie des Footballprogrammes angeht.
      Und was der ehemalige Eishockeyspieler von einem Footballbetriieb weiss, sehen wir ja die letzten zwei Jahre, nämlich gar nichts.
      Insofern habe ich da wenig Vertrauen in die Verantwortlichen.
      Ob GmbH oder Verein, bei dem nicht wirklich eine Veränderung stattgefunden hat und wenn, man kann es kaum glauben, sogar zum schlechteren.

      Duncan Idaho schrieb:

      Ich muss allerdings fragen, ob Coach Caler die Universe nur als Arbeitsplatz sieht oder auch so zukunftsorientiert wie Coach Grahn als Footballprogramm, welches nicht nur Universe, sondern den Football in ganz Deutschland voranbringen soll.

      Also zum einen sind die Schuhe mit dem Namen "den Football in der ganzen BRD voranbringen" ziemlich groß und ich weiss garnicht ob ich mir wünsche, dass Caler das von Beginn an tut. Jemand wie Grahn, der die Organisation und Prozesse aus dem ff kennt und sie teilweise gestaltet hat, hat vielleicht da einies an Ressourcen frei um sich auch um sowas zu kümmern. Ich würde mir aber wünschen, dass Caler erstmal richtig ankommt und ein Gefühl für Universe, die Strukturen, Fans, Medien etc. bekommt. Da ist Frankfurt ja schon ein anderes Pflaster als Kempten... Und wenn sich das dann eingespielt hat, kann man nach Höherem greifen...

      Zum anderen glaube ich hat die Motivation ob Universe ein Beruf oder eine Berufung ist (1€ ins Phrasenschwein), viel damit zu tun, wie man rein- und ankommt, ob man sich gewertschätzt und integriert fühlt und mit dem was man implementiert erfolgreich ist. Da würde ich ihm ein wenig Zeit geben, bevor ich ihn an solchen Maßstäben messe.
      Mein bisheriger Eindruck ist aber, dass er Dinge die mit Football zu tun haben immer mit viel Herz angeht. Er war letzte Woche, neben Blacky, der einzige angestellte Temvertreter der beim Hausausbau geholfen hat. Ich glaube sowas steht nicht in seinem Vertrag...

      Duncan Idaho schrieb:

      NUR noch Eventfootball, so wie die GmbH das will, wird uns auf lange Zeit nicht weiterbringen ... Sondern jetzt hat evtl. die GmbH völlig freie Hand, was die Philosophie des Footballprogrammes angeht.

      Die Frage hier ist, was ist ein sinnstiftendes Gegenmodell? Der Eventfootball ist das was Geld, Zuschauer und Bekanntheit bringt. Ohne Event ist höchst wahrscheinlich Samsung eher heute als morgen weg und auch ein nicht unerheblicher Teil der nicht- Fachzuschauer. Ohne die liegt unser Zuschauerpotential aktuell irgendwo um die 2000-2500. Ohne das Stadion (ohne Event nicht zu halten) gehen davon nochmal rund 20 oder 25% verloren.

      Für die überwältigende Mehrheit der Leute in GER die Footballaffin sind und (noch) nicht regelmäßig zur GFL gehen, ist ein Footballspiel als Event im Kopf verankert. Die kommen idR. mit der NFL zuerst in Kontakt. Dort ist Event die zugrundeliegende Kultur des Spiels. Somit wird Event erwartet. Das ist ja auch das, was es vom Fußball ein Stück weit abhebt.
      Den Eventfootball in Frage zu stellen und gleichzeitig den Football in ganz Deutschland voranbrigen zu wollen ist ein zweischneidiges Schwert auf dem sich schwer die Balance finden lässt...