Steve Cluley wird neuer Spielmacher der „Men in Purple“

      Steve Cluley wird neuer Spielmacher der „Men in Purple“

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      Steve Cluley wird neuer Spielmacher der „Men in Purple“

      Bild: FB-privat
      Die Fans von Samsung Frankfurt Universe dürfen sich über eine weitere wichtige Personalie für die kommende Saison freuen. Der US-Amerikaner Steve Cluley wird in der kommenden Spielzeit als Quarterback die Offense der „Men in Purple“ anführen. Der 24-jährige US-Amerikaner aus Wall Township, New Jersey, spielte am renommierten William and Mary College in Virginia und kommt mit der Empfehlung von drei Jahren als Starting-Quarterback und Teamkapitän an den Main. Der begeisterte Wintersportler beendete seine Karriere in den Top 10 aller wichtigen Passing-Kategorien und Statistiken und will seine Karriere nun in Europa fortsetzen. Doch auch privat ist Cluley eine sehr vielseitige Personalie. In seiner Heimat an der berühmten Jersey Shore verbringt er viel Zeit am Strand und im Wasser – und in der Luft. Seit einiger Zeit besitzt er einen privaten Pilotenschein und so zählt der Quarterback das Fliegen zu seiner großen Leidenschaft.

      Nach seinem Abschluss am College im vergangenen Jahr durfte er im Mini-Camp der New York Giants auch das erste Mal NFL-Luft schnuppern, privat favorisiert Steve allerdings die Philadelphia Eagles um Star-Quarterback Carson Wentz. Seinen Traum von der ganz großen Bühne will der Modelathlet nun in Frankfurt weiter verfolgen. Mit uns hat er über seine Entscheidung ein „Man in Purple“ zu werden und die Erwartungen an die GFL gesprochen:

      „Ich hatte tolle Gespräche mit Coach Kösling. Bereits letztes Jahr, als ich mich für das Tryout in der NFL vorbereitet habe, gab es einigen Kontakt nach Europa. Die Perspektiven in Frankfurt und die Philosophie von Samsung Frankfurt Universe haben mich dann relativ schnell überzeugt nach Hessen zu kommen um mit dem Team eine Meisterschaft zu holen. Auch der Name Frankfurt Universe ist selbst in den Staaten mittlerweile relativ bekannt, auch durch die großartige Geschichte dieses Clubs. Für mich war schnell klar, dass ich gern Teil dieser Historie werden möchte, auch weil einige Spieler die ich kenne nur Gutes über das Level in der GFL und bei Samsung Frankfurt Universe erzählt haben. Ich bin ein extrem ehrgeiziger Mensch. Ich will immer das Beste von mir und erwarte das auch von den Menschen um mich herum. Ich freue mich schon sehr darauf meine Teamkollegen kennenzulernen und mit ihnen Großes zu erreichen. Ganz besonders freue ich mich natürlich auch auf die wunderbaren Fans und die Begeisterung rund um den Football in Frankfurt. Zusammen mit Head Coach Caler, Coach Kösling und dem gesamten Team werde ich alles dafür tun, um den German Bowl nach Frankfurt zu holen!“
      Bild: FB-privat

      Auch der neue Head Coach der „Men in Purple“, Brian Caler, der mit Steve auch in der Offense zusammenarbeiten wird, freut sich auf seinen neuen starken Mann:“ Mit Steve Cluley haben wir einen außerordentlich talentierten Spieler gewonnen. Er hat genau das, was wir von einem Import-QB erwarten. Er wird uns neben seinen Qualitäten auf dem Feld auch viel in der Entwicklung seiner Mitspieler unterstützen und ich freue mich sehr mit ihm gemeinsam unsere Offense aufzubauen.“

      Die Vorfreude auf den neuen Spielgestalter ist also in den Kreisen der Mannschaft bereits zu spüren und auch die Fans dürfen sich auf ein neues Gesicht freuen, dass die Mannschaft als Quarterback in die neue Saison führen wird.

      Herzlich Willkommen in Frankfurt, Steve!

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      Abwarten!
      Habt Ihr wirklich geglaubt das uns die Geschäftsleitung einen Import auf dieser Position beschert, der die gesamte Fangemeinde im Jubelstürme und Ekstase versetzt?
      Lass den Jungen mal ankommen!
      Sofern er uns Siege beschert die mich nicht vor Langeweile auf der Tribüne einschlafen lässt, darf er auch mal ruhig etwas riskanter spielen. Und wenn er in der Lage ist das Gamebook schneller zu lernen als Alwini, bin ich guter Dinge

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      Welcome Steve Cluley!

      Also ich scheine ausnahmsweise mal positiver gestimmt zu sein als meine Vorredner... ;)
      Den Namen hatte ich noch nie gehört, also war ich auch erstemal skeptisch. Dann habe ich mir ein paar Filmchen und Stats angeguckt und muss sagen, dass ich nun der Meinung bin, dass das alles sehr vielversprechend aussieht.

      Gute Übersicht, extrem präzise, kein Gunslinger, sehr cool auch unter Druck, gutes und schnelle Decision making (was uns 2017 primär fehlte), jemand der auch mal den kurzen Pass nimmt, wenn der lange zu risikobehaftet ist, gute Läufe ohne dabei zu brillieren. Ein QB mit dem du in Ballbesitz bleibst und wenig dumme Bälle abgibst. Ausserdem ein extrem gewissenhafter Arbeiter wie es scheint. Daher wohl auch als Vorbild für andere Spieler gut zu gebrauchen.
      Schwächen - wenn überhaupt - sehe ich beim Wurfarm bei 35+yds Pässen - da ist man von McDade aber auch verwöhnt - und beim Pass nach Roll out über rechts.

      goforspeed schrieb:

      Sofern er uns Siege beschert die mich nicht vor Langeweile auf der Tribüne einschlafen lässt, darf er auch mal ruhig etwas riskanter spielen. Und wenn er in der Lage ist das Gamebook schneller zu lernen als Alwini, bin ich guter Dinge

      Ich wage die Prognose, dass er nicht sonderlich riskant spielen wird und große Teile des Playbooks schon kennt bevor er hier landet...

      Hier noch ein paar Infos zu Cluley:
      nfldraftdiamonds.com/steve-clu…lege-of-william-and-mary/
      tribeathletics.com/news/2017/5…vite-with-n-y-giants.aspx
      nfl.com/news/story/0ap30000008…lowing-the-2017-nfl-draft
      youtube.com/watch?v=HCc2XkxgkVE

      Ein Satz noch zu Emmanuel Lewis. Der war sicherlich ein cooler Typ und konnte Football spielen, ich bin mir aber nicht sicher ob er die Antwort auf die Fragen gehabt hätte die Universe aktuell stellt. Das war in der GFL 2, also ein anderes Kaliber an D-Linern und CB gegen die wir 2015 gespielt haben. Dazu kommt noch die für GFL 2 Verhältnisse damals fast schon lächerlich starke O-Line und Receiving Corps. Ich will ihn sicherlich nicht schlecht machen, aber ich glaube der Neue ist mindestens ebenbürtig und vom Spielertyp sogar recht ähnlich.

      holger43 schrieb:

      nur mal zum Vergleich etwas Statistik, aber Hauptsache wieder ein US Quarterback:
      Steve Cluley 309 Attempts, 187 Completions, 60,5 %, 12 TD, 12 Interceptions Quelle: Foxsports
      Sonny Weishaupt 176 Attempts, 123 Completions, 69,9 %, 21 TD, 3 Interceptions Quelle: GFL Stats

      Completion Rating von bekannten Div I College QBs in ihren jeweilgen Abschlussjahrgängen:
      Joe Montana 1978: 54,2%
      Tom Brady 1999: 61%
      Carson Wentz 2015: 62,5%

      Hier werden Äpfel mit Mangos verglichen...

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      Die Aussagekraft solcher Filmchen ist doch sehr eingeschränkt, wenn nicht gar irreführend. Das sind 2% Information und 98% Selbstdarstellung, sonst nichts. Oder gibt es da auch QBs, denen es um Objektivität geht? Also mich würde es schon sehr wundern, da allzu viele Interceptions oder Sacks gegen sich zu sehen.

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      Naja, wenn du nicht auf den Spielzug und das Endergebnis davon achtest, sondern auf bspw. die Beinwegungen, die Wurftechnik, die Dauer die der Ball für wieviel yds in der Luft ist, die Flugkurve und Ruhe des Balls, wie schnell der Spieler den Ball los wird nach dem Snap, wo er seine Aufmerksamkeit hin orinetiert oder wie er Verteidigern ausweicht und das dann mit anderen Vergleichst, kannst du schon Schlüsse ziehen. Diese Eigenschaften sind ja die athletischen und spielerischen Fähigkeit des Spielers und diese werden nicht nur bei dem einen gut gelungenen Spielzug auf dem Tape so sein, sondern generell. Wer schnell läuft bei nem 40yd TD der wird auch bei 10 yds nach nem missglückten Snap nicht schleichen usw.

      Man brauch halt nen gewissen Erfahrungsschatz um sich selbst auch genug Fachwissen zu zutrauen um es bewerten zu können oder zu wollen. Ist glaub ich ähnlich wie die 40 Mio. Schiedsrichter bei nem Fußballländerspiel auf der heimischen Couch... ;)

      Beispiel: In diesem Video youtube.com/watch?v=Ybv3F_FJCDw bei 1:18 siehst du einen missglückten snap. Nachdem er den Ball wieder unter Kontrolle hat und mit dem Rücken zum Spiel steht, holt er nach der Drehung, während der er sich schon orientiert, aus und wirft einen sehr präzisen 40yd Pass. Zum einen schließe ich aus dieser Szene, dass er ganz genau wusste wo sein WR sein wird und auch das Ego hat diesen Wurf dann zu bringen und dann noch die Fähigkeit den auch qualitativ gut anzubringen. Heisst wiederum er kennt das Playbook ganz genau, behält unter Streß nen Kühlen Kopf und wird nicht hektisch und orientiert sich schnell. Und das alles im Sophomore Year an der Highschool, also zu einer Zeit wo er so ca. 16 oder 17 ist! Die Aktion lässt mich bei einem so jungen Spieler schon ein wenig beeindruckt zurück.

      Das einzige was aus solchen Highlight Tapes wirklich fast unmöglich rauszulesen ist, ist wie sich ein QB bei einer kollabierenden Pocket verhält, denn das passiert in diesen Tapes nun wirklich sehr selten....

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      holger43 schrieb:

      nur mal zum Vergleich etwas Statistik, aber Hauptsache wieder ein US Quarterback:

      Steve Cluley 309 Attempts, 187 Completions, 60,5 %, 12 TD, 12 Interceptions Quelle: Foxsports
      Sonny Weishaupt 176 Attempts, 123 Completions, 69,9 %, 21 TD, 3 Interceptions Quelle: GFL Stats


      Kompliment, es ist mutig diese Zahlen unkommentiert untereinander zu stellen. Ich behaupte, dass Steves Werte nach Spielen gegen die Defenses, gegen die Sonny diese Statistiken eingefahren hat, auf keinen unter denen von Sonny liegen. Und ich bleibe dabei, dass Sonny so früh als möglich auf das Feld gebracht werden sollte. So 1. HZ / 2. HZ oder 1.+3. Q / 2.+4. Q, dazu noch ein paar Snaps für Jeremy, damit dieser nicht einrostet. Bei den ersten zwei, drei Spielen sowie gegen Schwäbisch Hall Unicorns wird dies wohl nicht machbar sein, sonst sollte es aber funktionieren. Hoffentlich bleiben 2018 alle unsere Spieler von schweren Verletzungen verschont.

      Welcome Steve at the Universe and good luck.

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      Big_Al schrieb:

      Completion Rating von bekannten Div I College QBs in ihren jeweilgen Abschlussjahrgängen:
      Joe Montana 1978: 54,2%
      Tom Brady 1999: 61%
      Carson Wentz 2015: 62,5%

      cluley 60,5%
      hmmm, da hätt ich doch auch glatt den statistisch schlechtesten von den vieren in dem alter genommen... phatgrin

      p.s. zum thema vergleichbarkeit: auch college niveau ist nicht gleich college niveau. die top teams sind auch gegnermäßig was anderes als die üblichen gegner in ner hinterwäldler-conferece.

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      Also Joe Montana war generell ein Spätstarter, er brauchte auch in der NFL erst mal 2 Jahre, um sich zu etablieren. Bei den anderen beiden sieht die TD / Int Quote schon ganz anders aus. Das hättest du vielleicht noch ergänzen sollen. Auf jeden Fall vielleicht etwas hochgegriffen, diesen Neuzugang auch nur annähernd mit diesen 3 vergleichen zu wollen.

      Montana 10 / 9
      Brady 16 / 6
      Wentz 17 / 4

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      holger43 schrieb:

      Auf jeden Fall vielleicht etwas hochgegriffen, diesen Neuzugang auch nur annähernd mit diesen 3 vergleichen zu wollen.

      Grundsätzich ja, da ich den Abstand von den dreien zu Cluley aber ungefähr in dem Bereich schätze, den ich umgekehrt von Cluley zu Sonny sehe, war der Vergleich an der Stelle glaub ich nicht gänzlich fehl am Platze... stick

      Karl schrieb:

      auch college niveau ist nicht gleich college niveau. die top teams sind auch gegnermäßig was anderes als die üblichen gegner in ner hinterwäldler-conferece.

      Ja das stimmt wohl. Cluley kommt aus der FCS und hat nur gegen Colleges gespielt die ich nicht kannte. Die anderen drei waren in der FBS (oder deren Äquivalent), da sind die Gegner etwas härter... Aber vom Niveau her sicher eher vergleichbar als FCS und GFL... ;)

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      Karl schrieb:

      ...dementsprechend müsste man sonny erklären, was ein ball ist? du übertreibst möglicherweise was den abstand betrifft doch etwas sehr...

      Ich wollte Sonny damit sicherlich nicht schlecht machen, velleicht sehe ich das Spiel von Cluley aber auch einfach nur auf einem anderen Nivau als viele andere... ;)

      Ob ein Spieler nach dem College niemals in die NFL kommt, oder nach einer lange Profikarriere in Richtung HOF marschiert, ist so krass von Zufall und glücklichen und unglücklichen Umständen bestimmt, dass ich da zu Karrierenbeginn erstmal nur geringe Unterschiede zwischen allen Spielern einer Draft Class sehe. Es gibt Leute wie Brady oder Prescott die unter ferner liefen gedraftet werden und dann wie Bomben einschlagen und genauso Top 5 Picks die nach ein paar Wochen in der Versenkung verschwinden. Ich empfinde daher einen Spieler der in der Draft ist, einem gut ausgebildeten deutschen immer erstmal in deutlichem Vorteil. Wie sich das Bild dann während der Saison darstellt bleibt azuwarten und ggf. bin ich auch gerne bereit meine Meinung zu ändern. Bei Cluley habe ich aber erstmal ein gutes Gefühl.

      Hoffen wir nur, dass wir mit ihm nicht das Selbe erleben wie mit Danny Collins, denn die sind ungefähr ein Kaliber, auch von der möglichen Nachfrage in den USA her...