FAZ News - "Frankfurt Universe hat offenbar schwere wirtschaftliche Sorgen." (25.10.2017)

    Mac schnee und Karl haben beide Recht. Es gibt zu 100 % Bedingungen für die Lizenz, die wahrscheinlich nach dem 15. feb. hoffentlich erledigt sind und es wird natürlich auch harte Auflagen für das Spieljahr geben. Ansonsten macht sich ja der Verband lächerlich. Mein Tipp max. 50 Spielerpässe und alle 3 Monate Finanzen vorlegen? Vielleich auch eine Begrenzung Importe.

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    Dolfanuniversum schrieb:

    Mein Tipp max. 50 Spielerpässe und alle 3 Monate Finanzen vorlegen? Vielleich auch eine Begrenzung Importe.

    bleib mal logisch. beschränkung imports wäre wettbewerbsverzerrend, ein angreifbares abweichen von der allgemein geltenden beschränkung (wie in der bso festgelegt) würde einen juristen wie huber nicht passieren. er muss die auflage ja begründen und den zusammenhang zur aktuellen saison herstellen. das würde ja auch einen umsonst spielenden import einschließen, und das dürfte er eigentlich nicht.
    als strafe geht das auch nicht, es gab schon vier punkte abzug, doppelbestrafung ist eine angreifbare sache. was der verband stattdessen natürlich tun kann, ist die kontrolle verschärfen. aber das macht im gegenzug denen eben auch arbeit...

    aber das wichtigste: der verband ist eigentlich nicht daran interessiert, die gfl süd mit sieben teams zu fahren. das verdirbt denen sämtliche zahlen ihrer zuschauerstatistiken und die erfolgsstory des robert huber bekäme einen knick. um ein anderes team aus der gfl2 hochzuholen ist es zu spät. der verband kann aber auch nicht einfach vergessen und durchwinken. verstärkte kontrolle der einhaltung der finanzen ja, aber nichterteilung, wenn ein hinreichendes finanzkonzept vorliegt, eher nicht. doppelbestrafung auch eher nicht. beides wäre ein schuss des verbandes ins eigene knie. und der ist möglich, liegt aber eher nicht im interesse des verbandes.
    Mal was anderes. Es wurde hier ja immer mal thematisiert, was denn mit Ansprüchen gegen Hern M. sei.

    Herr M. musste mittlerweile auch Privatinsolvenz beantragen.

    --> insolvenzbekanntmachungen.de/c…__08_23_03_Eroeffnung.htm

    Seine Gesellschaften sind – soweit nicht bereits gelöscht – ohne erkennbare Aktivität. Damit steht fest, dass man – würde man Ansprüche gerichtlich geltend machen wollen – nur gutes Geld schlechtem hinterherwerfen würde. Ich würde das nicht empfehlen.

    Dolfanuniversum schrieb:

    Uwe schrieb:

    Das Insolvenzverfahren wurde am 16. Juli 2018 eröffnet. Wurde seitens des AFC wenigsten vorher versucht, Ansprüche gegen ihn geltend zu machen?


    Uwe, Glaubst du an Wunder? So wie der alte Vorstand und auch der Rechtsbeistand gearbeitet hat! Ansonsten würde er ja auch nicht schreiben, das es jetzt verbranntes Geld wäre.


    Vielleicht kann der Rechtsbeistand ja selbst was dazu sagen.
    Und jetzt hätte man sowieso, auch ohne Insolvenz, keine Ansprüche mehr anmelden können, da die Verjährungsfrist zum 31.12.2018 abgelaufen ist.
    Meines Wissens nicht, allerdings würde das ja auch nur Ansprüche des Vereins gegen die FFB GmbH & Co. KG aus der Saison 2015 betreffen. Dazu bräuchte man dann auch noch eine Durchgriffshaftung des Geschäftsführers, über die man erst nachdenken kann, wenn das aktuell beim Schöffengericht Frankfurt anhängige Strafverfahren gegen Herrn M. (917 Ls 7630 Js 245842/15) mit einer Verurteilung endet. Das steht noch nicht fest, und so lange gilt auch die Unschuldsvermutung.

    Vor diesem Hintergrund habe ich seinerzeit gegen einen Versuch der Geltendmachung argumentiert, da das nur Kosten verursacht hätte bei höchst zweifelhaften Gewinnaussichten.

    Mögliche Ansprüche der FUB-GmbH gegen die FFB GmbH & Co. KG hingegen (insbesondere ist da an die Sponsoringsleistungen für das Jahr 2016 denken, die noch an die FFB GmbH & Co. KG geflossen sind) wurden ja in dem Verfahren vor dem Landgericht Frankfurt 3-14 O 33/17 zur Aufrechnung gestellt. Der Rechtsstreit befand sich dann nach dem Erlass des Vorbehaltsurteils vom 09.03.2018 im Stadium des Nachverfahrens. Dieses Nachverfahren wurde dann durch die Insolvenz der FUB-GmbH unterbrochen - die ihre Ursache in den Zwangsvollstreckungsmaßnahmen der FFB GmbH & Co. KG gegen die FUB GmbH aus dem Vorbehaltsurteil hatte. Angesichts der seinerzeit bereits erkennbaren finanziellen Schwäche der FFB GmbH (deren einzige Geschäftstätigkeit sich nun in der Erstellung zweier Rechnungen pro Jahr an die FUB-GmbH erschöpft hatte) hat der Insolvenzverwalter dann entschieden, diesen Rechtsstreit nicht weiterzuführen. Das war eine für mich sehr nachvollziehbare Entscheidung.

    Das einzig positive an dieser Geschichte ist, dass dem Verein aus dem Engagement des Herrn M. in der Saison 2015 kein nennenswerter finanzieller Schaden entstanden ist (der auf der anderen Seite durch die Mitgliedergebühren der "Kiosk-Fraktion“ in 2016, die ich in einigen teilweise recht amüsanten Verfahren eingetrieben habe, ganz gut aufgefangen werden konnte). Ein Imageschaden hingegen ist monetär nur sehr schwierig geltend zu machen – und angesichts der Privatinsolvenz des Herrn M. auch sinnfrei.

    Insofern rückt nun der Zeitpunkt näher, an dem man an das Thema "Herr M." einen endgültigen Haken machen kann.

    Gustav schrieb:

    Das einzig positive an dieser Geschichte ist, dass dem Verein aus dem Engagement des Herrn M. in der Saison 2015 kein nennenswerter finanzieller Schaden entstanden ist (der auf der anderen Seite durch die Mitgliedergebühren der "Kiosk-Fraktion“ in 2016, die ich in einigen teilweise recht amüsanten Verfahren eingetrieben habe, ganz gut aufgefangen werden konnte)


    Klingt nach einer lustigen Geschichte, magst du uns davon berichten ? phatgrin
    Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten

    Flo schrieb:

    Gustav schrieb:

    Das einzig positive an dieser Geschichte ist, dass dem Verein aus dem Engagement des Herrn M. in der Saison 2015 kein nennenswerter finanzieller Schaden entstanden ist (der auf der anderen Seite durch die Mitgliedergebühren der "Kiosk-Fraktion“ in 2016, die ich in einigen teilweise recht amüsanten Verfahren eingetrieben habe, ganz gut aufgefangen werden konnte)


    Klingt nach einer lustigen Geschichte, magst du uns davon berichten ? phatgrin


    Ganz so lustig, wie es klingt, war das damals allerdings nicht. censored

    Neu

    Ob sich das für dich lohnt wird dir vermutlich niemand vorab beantworten können, dafür müsste man nicht nur wissen was du erwartest, sondern auch den genauen Ablauf kennen. Relevante Informationen wird es mit Sicherheit geben, sonst wäre der Termin ja überflüssig. Ich vermute mal es wird auch die Möglichkeit für Fragen geben, daher ist die Zeitspanne schwer vorherzusagen. Da wirst du wohl abwägen müssen...

    Neu

    Walter, Vollmacht geht aber nur an einen Rechtsanwalt, §§ 4 InsO, 79 Abs. 2 ZPO.

    Also gibt es drei Möglichkeiten:

    1. selbst hingehen und abstimmen
    2. nicht hingehen und nicht abstimmen (und sich hinterher nicht beschweren dürfen)
    3. sich durch einen RA mit Vollmacht vertreten lassen - wobei in der Vollmacht zum Ausdruck gebracht werden sollte, wie der RA abzustimmen hat (sonst macht der, was er will).