Sind diese Fans noch tragbar?

    Auch ein schlechtes Beispiel, weil die Band der Besuchsgrund sind und wenn Rockfans mit Tröten die Musik stören würden, wäre aber was los. Eure Beispiele würden passen, wenn ich mich über die Lautstärke der Spieler beschweren würde.
    Ich vermute ihr seid überwiegend Tröter, von daher versuche ich der Waffenlobby den Weltfrieden schmackhaft zu machen. ;-) Aber jedem seine Meinung.
    Letzteres sehe ich genauso wie du Bennik!
    Aber dennoch denke ich, der höhere Lärmpegel sollte nicht unser Begehren sein, sondern eher die Geschlossenheit unter den Fans, sprich die Globalisierung der Aktionen!
    Fangruppen der Gastmannschaften machen uns doch regelmäßig vor, wie man mit einer zahlenmäßig unterlegenen Gruppe, dennoch ordentlich und Kreativer Lärm machen kann, und zwar nicht nur mit Luftdruckfanfaren!
    Obwohl ich zu jedem Spiel renne, bin ich in die Fanwelt der Universe nicht so eingebunden viele andere hier, daher habe ich auch at toc keine Lösung hierfür!
    Aber vielleicht habt Ihr einen Vorschlag wie wir unser Gesangrepertoire um eins, zwei Gesangseinlagen erhöhen könnten oder die Lärmaktionen ausschmücken.
    Abkupfern wäre auch nicht das schlechteste!
    Und auch wenn der ein oder andere "Fussballhasser" bei meiner nächste Aussage die Augen rollen wird und diesen vergleich scheut, sag ich trotzdem das wir uns bei den Ultras, die wir im Prinzip für unseren verein ja auch sind, einiges Abschauen könnten!

    goforspeed wrote:

    Aber dennoch denke ich, der höhere Lärmpegel sollte nicht unser Begehren sein, sondern eher die Geschlossenheit unter den Fans, sprich die Globalisierung der Aktionen!


    Sehe ich genauso. Aber ich erlebe es bei den Spielen leider genau gegenteilig.
    Mein Mann und ich haben keine Dauerkarten, sind aber bei fast allen Spielen da. Dadurch sitzen wir immer mal in unterschiedlichen Bereichen, meistens aber in Block K.
    Dies soll jetzt keine Kritik sein, sondern einfach nur beschreiben, wie ich das Ganze Spiel für Spiel erlebe:
    Sowohl von Rechts als auch von Links werden Aktionen gestartet, jedoch ist eine Geschlossenheit unter den jeweiligen Gruppen für mich nicht zu erkennen. Der Universe-Schlachtruf wird von .... mh ... wie soll ich's nennen? ... jeder Aktionsgruppe für sich angestimmt und kaum gestartet auch schon wieder eingestellt. Dabei hat jede Gruppe ihren eigenen Rhythmus und startet irgendwann für sich, statt sich schon laufenden Schlachtrufen anzuschliessen. Das gleiche gilt für alle anderen Gesänge ('Defence go' ...). Beim Klatschen, wenn ein Spieler am Boden liegt, wird auf einer Seite alle gefühlte 5 Sekunden einmal geklatscht, während auf der andern Seite in einem Tempo geklatscht wird, dass es sich schon eher wie Beifall anhört. Da ich kein Schlagzeuger bin, der mit derart unterschiedlichen Rhythmen gleichzeitig klarkommt, bleib ich ab einem gewissen Zeitpunkt ruhig. Und ich kann mir gut vorstellen, dass jemand der relativ neu bei der Universe ist erst gar nicht versucht miteinzustimmen.

    Es gibt Fans, deren Ding es ist Fangesänge etc. anzustimmen nd anderen ist es nicht gegeben und machen lieber einfach mit (da gehöre ich auch dazu) ... beide muss es geben.
    Vielleicht können sich die Trommler, von denen viele Aktionen initiiert werden ja mal abstimmen?

    goforspeed wrote:

    Fangruppen der Gastmannschaften machen uns doch regelmäßig vor, wie man mit einer zahlenmäßig unterlegenen Gruppe, dennoch ordentlich und Kreativer Lärm machen kann


    Das kenne ich aber nicht anders, wenn Fans ihre Mannschaft auf Auswährtsspielen begleiten. Das sind eigentlich nur eingefleischte Fans, die dann auch alle, geschlossen ihre Mannschaft unterstützen. Entsprechend kommt das dann rüber.

    goforspeed wrote:

    Und auch wenn der ein oder andere "Fussballhasser" bei meiner nächste Aussage die Augen rollen wird und diesen vergleich scheut, sag ich trotzdem das wir uns bei den Ultras, die wir im Prinzip für unseren verein ja auch sind, einiges Abschauen könnten!


    Ich habe keinen Bezug zu solchen exotischen Sportarten, aber da braucht man nur mal zum Eishockey zu gehen ... die machen es auch vor.
    Um die Gruppierungen zu Einen oder etwas Neues zu testen, könnte man doch unseren Stadionsprecher einbinden. So eine einfache Geschichte wie ein Gesang im Wechsel Haupt / Gegentribüne wäre beim Football denke ich, einmalig.

    BigBaer wrote:

    Das muss nicht sein das hat mit Lautstärke nichts mehr zu tun da die TRÖTTE 180DP von sich gegeben hat.
    Wir haben Foto und Platz sowie Zeugen mit Anschrift auf Grund der starken Verletzung haben wir nach Rücksprache mit unserem Anwalt -STRAFANZEIGE gegen die Haller Fans gestellt.

    1. Auf Facebook waren es noch 150DB
    2. Mit einer simplen Handyapp gemessen bin ich bei meiner Hupe in einem stillen Raum nicht über 90DB gekommen schon mal überlegt das ihr die komplette Lautstärke um euch herum auch mit messt?
    3. Wozu gibt es Ohrstöpsel wie gesagt selbst die billigsten helfen?? (Dann müsste man bei einem Rock-Konzert die Veranstalter verklagen weil die boxen zu laut sind nur weil man seine Ohren nicht schützt)

    bennik wrote:

    Sollten eben nicht diese gewesen sein, sofern ich das Bild bei Facebook richte deute:
    Es denn zu befürchten, dass dies am Ende am Veranstalter hängen bleibt?

    Dabei sollte man meinen ein Footballvater wüsste wie laut es wird und hätte Ohrstöpsel dabei ||

    Gonzo wrote:

    Die Diskussion hatten wir schon mal.
    Tröten (ob nun Hand- oder Mundbetrieb, keine Gasdruckfanfaren) gehören zur Lila Hölle dazu.
    Dieses Recht räume ich auch den gegnerischen Fans ein.
    Sorry, aber wenn ich es leise haben möchte, gehe ich die Bibliothek.
    Wem es zu laut ist, der möchte sich bitte an einen Helfer, Security, Kidsclub oder seinen Nachbar wenden. Irgendeiner hat garantiert Ohrenstöpsel dabei oder weiß jemanden, der welche hat. Ich auf alle Fälle.

    Wenn nur jeder so denken würde hail leider muss man ja dank "Fans" schon Angst haben das man Prügel angedroht bekommt oder Angezeigt wird weil man zu laut ist wie soll das weiter gehen? Meine Mutter traut sich schon nichtmal mehr eine neue Hupe zu kaufen, Tröten sind von der Luft und dem schwindelig werden her nicht drinn, Schreien ist halt nicht jedermanns Ding wenn das so weiter geht mit den "Fans" dann werden wir uns vielleicht in lila Bibliothek umbenennen müssen....und das wo wir eh schon zu den wenigen die in Block E überhaupt Lärm machen gehören fie

    Gonzo wrote:


    Wenn du es bemerkt hast, wenn unsere Defense auf dem Platz ist, wird sogar auf der Leinwand eingeblendet: „Make some noise“. Auch unsere Spieler zeigen den Fans an, ordentlich laut zu sein. Hintergrund des Lärmens ist nämlich, die Kommunikation zwischen gegnerischem Quarterback und dem Rest seines Teams zu stören, so dass Spielzüge nicht angesagt, bzw. verstanden werden können. Wie erfolgreich dies funktioniert, zeigt das Spiel gegen die Stuttgart Scorpions. Hier gab es mindestens drei Strafen wegen Delay of Game gegen Stuttgart, da die Anweisungen des QB nicht verstanden wurden. Dies funktioniert natürlich nur, wenn das ganze Stadion laut ist und nicht nur die Hälfte..

    bennik wrote:

    Wir brauchen nicht weniger Lärm sondern mehr! War in letzter Zeit gefühlt irgendwie ruhiger.

    Und manchmal habe ich schon das Gefühl sie betteln förmlich um mehr Lärm da es in letzter Zeit auf dem Feld nicht mehr so laut ankommt obwohl
    die Zuschauermenge zu viel fähig gewesen wäre dead
    Wieso gehen alle wie selbstverständlich davon aus, dass Krach im gesundheitsgefährdenden Bereich und Football untrennbar zusammengehören? Ich habe auch keinen Bock darauf, Universe-Football nur erleben zu dürfen, wenn ich mir die Ohren zustöpsle. Das macht keinen Spaß und nimmt jede Atmosphäre, die bei anderen Sportarten selbstverständlich ist.

    Da bleibe ich entweder zu Hause oder setze mich dahin, wo ich die nächste Tröte nicht direkt im Ohr habe. Das kann oder möchte sich aber nicht jeder leisten bzw. antun, also bleibt er beim nächsten Mal zu Hause. So gewinnt man keine neuen Fans und erst recht keine neuen Zuschauer.

    Toleranz beruht immer auf Gegenseitigkeit. Fans are Friends gilt anscheinend halt doch nicht für alle, sondern nur für die, die sich aufgrund einer fragwürdigen Tradition die Ohren zustöpseln und ohne jede Rücksicht auf andere in ihre Tröte reinblasen, was die Lunge hergibt.

    Steht auf der Eintrittskarte etwa drauf, dass man diese Sportveranstaltung nur mit Ohrstöpseln besuchen kann, wenn man keinen Tinnitus und damit eine Körperletzung riskieren möchte? Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn viele von den Neuen sagen, einmal und nie wieder.

    Klar kann man jetzt sagen, dann sollen sie halt wegbleiben, aber das könnte man mit etwas mehr Toleranz und Rücksicht auch anders lösen. Wir möchten immer so viel wie möglich Zuschauer, haben dabei aber ausschließlich die Hardcore-Fans im Blick. Wie soll das funktionieren?
    Wir brauchen gar keine trötenfreie Blöcke. Etwas mehr Verständnis auf beiden Seiten der Extrempositionen für die jeweils andere Position würde die allermeisten Probleme lösen. Alle wollen Spaß haben, aber das funktioniert nur über Kompromisse. Aussagen wie, wer es ruhig haben möchte, solle halt in die Bibliothek gehen, sind das Gegenteil davon.
    ...och kommt. jetzt aber... football und lautstärke gehören schon irgendwie zusammen. das sind emotionen, die sich da platz schaffen. das muss laut. und zwar richtig.
    idealkrach ist nun mal handmade oder stimmbandproduziert. aber tröten und trommeln bringen auch keinen um und machen keinen taub. mit gehörschutz lässt sich der subjektive level noch mal gut senken. gut, die "überlauten" gerätschaften mit potential zur akuten gehörschädigung muss ich auch nicht haben, die gehören nicht ins stadion. aber eine ordentliche schallkulisse unbedingt!

    mir gefällt die entwicklung wirklich nicht, dass jetzt auch noch "mehr ruhe" gefordert wird. irgendwann kommen noch ein paar besonders korrekte drauf, dass man die ganze körperliche gewalt auf dem spielfeld unerträglich findet...
    da schließe ich mich Karl an.

    Es gehört dazu - inklusive Rücksichtsnahme; ich muß keinem ins Ohr tröten.

    Wir waren 2005 beim Germanbowl in Hannover. Meine Frau und ich wurden von der Lautstärke überrascht (dachten wird schon nicht so...).
    Zur Not hatten wir uns Taschentüscher in die Ohren gestopft. Es ging auch. Wir gehen trotzdem noch ins Stadion.

    Wem es nicht gefällt, dem steht es frei wieder zukommen, aber das ist ein Teil vom Football.
    Wenn anderweitig von den "ich-geh-mal-zum-Football-sehe-mir-das-an-und-verbreite-um-Gottes-willen-keine-Stimmung-Besucher" nichts kommt,
    muß es von uns kommen.
    ich bin zu alt für diesen sch... pardon
    Vorallem habe ich noch niemanden erlebt der jemandem dierekt ins Ohr trötet oder hupt das würde ich auch niemals tun das macht man einfach nicht....genauso selbstverständlich ist es aber für mich Ohrstöpsel zu tragen und nicht leiser zu werden wenn sogar auf dem Feld mehr Lautstärke gefordert wird.

    Da Lärm egal in welchem Rahmen(Konzert,Disco,Sportveranstaltung,Kopfhörer) immer eine Art Schädigung für das Ohr ist sollte man sich immer schützen wenn man keinen Tinnitus möchte.

    Ich bin wegen dem Lärm und der Stimmung zu Universe gekommen und geblieben wieso sollte man also deswegen nur Zuschauer vergraulen??? Wer leise will ist bei Football für mich falsch es gibt in der USA Stadien da fliegt dir das Trommelfell ohne Gehörschutz weg und die machen das nur mit ihrer Stimme kann man also auch nicht auf die Tröten und Hupen schieben.

    Und nur nebenbei erwähnt ich fand Ohrstöpsel auch schon bei dem Lärm in Rüsselsheim notwendig von daher...Lärm und Ohrstöpsel gehören für mich schon dazu ich habe sie einfach angezogen und gut is ich hätte nie jemandem gesagt er soll leiser tröten oder schreien das hat nichts mit Fans are Friends zu tun sondern mit der unterstützung der Mannschaft deswegen lärmenden Fans vorzuwerfen das sie intolerant wären finde ich volkommen absurd.